Pflanzkasten mal anders
Wir haben einige Pflanzen im Garten, die in Kübeln stehen. Diese stehen direkt auf dem Pflaster, was es schmutzig macht, und das Umstellen ist längst nicht mehr so einfach.
Also sollten es neue Pflanzkübel auf Rollen zum Verschieben werden.
Im Internet habe ich einen Anbieter für solche Pflanzkästen gefunden und eine Preisauskunft eingeholt. Der Preis hat mich sprachlos gemacht: etwa 600 Euro für einen ähnlichen Pflanzkasten – während ich denselben für 30 Euro selbst gebaut habe.
Konstruiert habe ich die Pflanzkästen wie immer mit SketchUp.
Lärchenholz 27 x 195
Beim Holzhändler habe ich mir Lärchenbalkonbretter 27x195 auf transportable Längen zuschneiden lassen.
In meiner Werkstatt habe ich die Bretter wie in der Konstruktion beschrieben gefügt, getrennt, abgelängt, gefast und vorgebohrt.
Anschließend habe ich alle Teile ausgebessert und geschliffen.
Grundierung
Auch ich habe lange an die Mär von der „unverrottbaren Lärche“ geglaubt. Die bittere Wahrheit musste ich selbst erfahren: Ja, Lärche ist deutlich dauerhafter als Fichte, aber Holz im Außenbereich wird früher oder später immer verrotten. Man kann die Lebensdauer nur durch gute Konstruktion und Nachbehandlung verlängern.
Also habe ich alle Teile mit Wilckens Wetterschutz-Isoliergrund grundiert – zweimal, mit Zwischenschliff. Mit der Heißluftpistole lässt sich der Trocknungsvorgang erheblich beschleunigen. Die Lackschicht ist zwar noch nicht vollständig durchgehärtet, aber trocken genug für die weitere Bearbeitung.
Lackieren
Für die Lackierung benutze ich SIKKENS RUBBOL Lack.
Ist nicht billig, doch dieser Lack hält jahrelang ohne zu verblassen oder Wasser durchzulassen.











