Zwitscherkasten selber bauen

Zwitscherkasten selber bauen

Zwitscherkasten

Zwitscherkasten selber bauen

Es war eines meiner ersten Projekte – klein, aber fein. Schon eine Weile her, aber da dieses Häuschen auch heute noch viele Besucher begeistert, stelle ich es erneut online. Natürlich gibt es wieder einen Bauplan zum Download. Die Maße bitte direkt der Datei entnehmen.

Inzwischen habe ich mehrere dieser Häuschen gebaut, meist für Freunde und Bekannte mit Garten. Hängend dort sorgt es immer wieder für positive Überraschungen.

Dieses Häuschen habe ich aus Eiche-Leimholz gebaut, es geht aber auch mit jedem anderen Holz. Mit einem passenden Anstrich hält es problemlos mehrere Jahre im Freien.

Zwitscherkasten

Zuschnitt

Nach dem Zuschneiden der Rahmenteile und dem Fräsen der Verbindungen ist eine Probemontage sehr wichtig. Schnell wird eine Fräsung vergessen oder falsch gesetzt.

Am Dach hatte ich Brandspuren vom Sägen – vermutlich zu wenig Vorschub oder ein stumpfes Sägeblatt. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber wohl an das langwierige Entfernen der Flecken. Besonders ärgerlich war es an der Stirnseite!

Auf vielen Bildern anderer sehe ich denselben Fehler – immer öfter. Vielleicht liegt es an meiner inzwischen geschärften Wahrnehmung. Trotzdem verstehe ich diese Nachlässigkeit nicht: Es ist doch so einfach, das zu vermeiden.

Wenn ich dann auch noch lese, dass genau diese Personen der Holzwerkergemeinschaft Ratschläge geben wollen, kann ich nur den Kopf schütteln.

Zwitscherkasten
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HINWEIS

Der Bauplan ist unter dem Menüpunkt Sketchup-Downloads herunter zu laden.

Zwitscherkasten Maße
Sideboard bauen im Landhausstil

Sideboard bauen im Landhausstil

Landhaus

Sideboard bauen im Landhausstil

Ursprünglich wollte ich den Schrank aus amerikanischer Weißeiche bauen, 20 mm stark.
Der Schrank hätte mindestens 200 kg gewogen – also musste eine andere Holzart her.

Eiche-Leimholz? Habe ich schon oft verarbeitet. Buchenschichtholz? Jeder würde es akzeptieren, sieht aber langweilig aus.

Also entschied ich mich – gegen meinen inneren Widerstand – für Fichtenleimholz: günstig, leicht und sehr gut zu bearbeiten.

Die Teile wurden vom Sägemeister meines Holzhändlers auf wirklich exakte Maße zugeschnitten. Darauf kann ich mich absolut verlassen.

Der Sockel sollte zuerst fertiggestellt werden. Zum einen, weil es schnell geht, zum anderen, weil große Teile unnötig Platz wegnehmen. Die Fichte schwindet sehr schnell – und genau das tat sie auch…

Landhaus
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Ich habe die Kante abgerundet und eine runde Rille in die Klebestelle eingefräst – das sieht wirklich schön aus.

Bei diesem Schrank versuche ich, alle Teile mit Dübeln zu verbinden, nicht nur zu leimen und zu tackern. Für diese Arbeit habe ich Fräser aus den USA verwendet. Ich kann immer noch kaum glauben, dass sie nur 30 % von dem kosten, was ich bisher für deutsche Fräser bezahlt habe.

Der Sockel hat fünf Rollen, das Sideboard soll also fahrbar sein. Die Rollen selbst sind fast unsichtbar, sie stehen nur 3 mm aus dem Sockel heraus. Dieses Prinzip habe ich auch schon in der Gartenbar und in der Vitrine eingesetzt – es funktioniert ausgezeichnet.

Das ist der aktuelle Plan. Vorher hatte ich einen anderen entworfen, weil ich keine langen Zwingen besitze. Das muss man bei der Konstruktion berücksichtigen. Der alte Plan stellte sich als unpraktisch heraus, dieser passt perfekt.

Landhaus
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Ich brauchte etwas konstruktive Hilfe: Bohrungen für meine kurzen Zwingen. Dank dieser Löcher konnte ich meine 600er Zwingen verwenden. Die Löcher sind in der Boden- und in der Deckplatte – nach dem Zusammenbau sind sie nicht mehr sichtbar. Nur so ist ein guter Kraftschluss der Zwingen möglich.

Warum dieser Aufwand? Die Seitenteile sollen am Rahmen befestigt werden, sonst wäre das Frontholz sichtbar.

Der FEIN Multimaster ist dafür wirklich ein tolles Werkzeug. Viel besser als das Vorgängermodell von Bosch: leiser, präziser und handlicher. Man braucht ein wenig Übung, um richtig damit zurechtzukommen, aber mit der Zeit macht die Arbeit damit richtig Spaß.

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Für die Einlegeböden rechts und links im Schrank habe ich das Lochreihen-System von Festool verwendet. Ich kenne kein besseres System. Selbstgemachte Varianten sind für mich nicht so überzeugend, weil sie ohne maschinelle Unterstützung nicht genau genug werden. Sobald man jedoch verstanden hat, wie man das System in der Praxis anwendet, geht die Arbeit im Handumdrehen.

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In einer so kleinen Werkstatt wie meiner ist die Arbeitsvorbereitung besonders wichtig. Nur mit der richtigen Reihenfolge und einer vorherigen Konstruktion unter Berücksichtigung der Proportionen lassen sich auch größere Teile effizient bearbeiten.
Zuerst habe ich die Mittelteile mit Boden und Deckel verleimt. Die Mittelteile hatten die Auszüge bereits montiert, was die Arbeit deutlich praktischer macht, als dies nachträglich zu erledigen.

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Auch die Türmechanik habe ich bereits vor dem Einbau in den Rahmen vorbereitet. Das schmale Seitenteil der Türen macht den Schrank optisch ansprechender. Da es jedoch keine Seitenwand für die Topfscharniere gibt, habe ich zwei kleine Haltebretter angebracht, an denen die Kreuzplatten befestigt werden können. So passen die Türen perfekt.

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Die Schubladen bestehen aus dem gleichen Material: Fichtenleimholz, 18 mm. Die Teile habe ich mit einer Nut versehen, um die Bodenplatte einlassen zu können. Das ging gut mit einem Scheibenfräser auf dem Frästisch. Der Nutfräser hatte allerdings nur 4 mm, ich benötigte aber 5 mm. Kein Problem: Zuerst habe ich die 4 mm gefräst, dann den Fräser 1 mm höher gestellt und den Vorgang wiederholt.

Als Boden verwende ich 5 mm Pappelsperrholz. Schubladen habe ich schon viele gebaut, diese sind die einfachsten. Der hintere Teil ist schmaler als die anderen, sodass sich die Bodenplatte später einfach einschieben und hinten festschrauben lässt. Sonst handhabe ich das normalerweise nicht so.

An der Vorderseite der Schubladen ist die Blende angebracht. Die Schraubenköpfe der Griffe stehen etwas hervor und benötigen daher Platz. Man könnte sie zwar in die Blende versenken, doch der Aufwand ist größer als eine kleine Aussparung in den Schubladen. Außerdem wollte ich die neuen Forstnerbohrer von Festool ausprobieren – einfach klasse!

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Die Schubladenblenden werden wie die Rahmentüren hergestellt. Ich verwende Konterprofilfräser von Festool – gute Qualität, aber leider recht teuer.

Ich lackiere alle Teile vor dem Verleimen, so entstehen saubere Leimkanten. Das Konterprofil muss exakt passen, sonst sitzt die Einlage nicht richtig und der Rahmen kann sich beim Verleimen verziehen.

Der Rahmen wird auf jeden Fall verdübelt. Die Einlage liegt schwimmend im Rahmen. Vor dem Zusammenbau sollte man die Teile ölen oder lackieren, da sich in den filigranen Ecken sonst Öl oder Lack sammelt – danach lassen sich die Ecken nicht mehr sauber bearbeiten.

Vor dem Verleimen unbedingt die Rechtwinkligkeit des Rahmens prüfen. Ein nachträgliches Richten ist nicht möglich. Außerdem sollten die Teile vor dem Kleben geschliffen werden, sonst schleifen sie später beim Zusammenbau aneinander.

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