Festool Kappsäge KS 120 – ist die gut?

Festool Kappsäge KS 120 – ist die gut?

Festool Kappsäge KS 120 REB

Festool Kappsäge KS 120 REB

Früher war ich tatsächlich ein leidenschaftlicher "Festool-Junkie".

Alle anderen Marken erschienen mir "minderwertig" und nicht zufriedenstellend. Diese Einstellung hat sich jedoch drastisch gewandelt. Warum? Nun, die damalige Preispolitik von Festool, die einen Preisabsprache mit den Händlern zur Folge hatte, wurde gerichtlich bestraft. Infolgedessen kam es zu einem spürbaren Preisverfall.

Doch auch ich wurde durch diese Absprachen betroffen; mit hohen Preisen. Wiedergutmachung habe ich hingegen keinen Cent erhalten.

Trotz allem stellt Festool nach wie vor exzellente Elektrowerkzeuge her. So entschloss ich mich, die Kappsäge ein zweites Mal zu erwerben. Denn damals war die Konkurrenz, wie BOSCH oder MAKITA, in puncto Qualität noch meilenweit entfernt. Heute hat sich das jedoch grundlegend gewandelt, und ich würde wohl nicht mehr sofort auf Festool zurückgreifen.

Zunächst einmal gibt es jedoch die bestimmten Merkmale, mit denen man als "Bediener" klarkommen muss.

Festool Kappsäge KS 120 REB

Erwartungen an eine Kappsäge

Meine erste Kappsäge war eine von Metabo aus dem Jahr 2011. Mit ihr konnte man nicht nur Holz ablängen, sondern auch Schrägen schneiden. Über Gehrungen möchte ich an dieser Stelle nicht sprechen. Die Absaugung bestand aus einem Säckchen, das in der Praxis nie voll wurde, da der Großteil der Späne überhaupt nicht aufgefangen wurde. Nach dem Gebrauch habe ich das Teil schnell wieder verkauft. So fand ich den Weg zu Festool und zu dieser Kappsäge.

Bei meinem Holzhändler, der früher Fachhändler für FESTOOL war, sah ich diese Kappsäge und bat um eine Vorführung. Für mich war die Effizienz der Absaugung von großer Bedeutung. Zum damaligen Zeitpunkt war diese Kappsäge in dieser Hinsicht klar die Beste. Und ja, man kann sie hervorragend für Gehrungen nutzen, und die Absaugung ist im Vergleich zu den meisten anderen Kappsägen noch gut. Nur die exakten Einstellungen erfordern leider viel Aufwand.

Ich wünsche mir eine Kappsäge, die präzise arbeitet, in allen Winkeln stabil ist und eine gute An- und Auflage bietet. Dabei ist der Laser zwar ein nettes Feature, aber nicht unbedingt erforderlich.

Festool Kappsäge KS 120 REB

Einstellmöglichkeiten KS 120

Bei Lieferung oder erstem Gebrauch dieser Kappsäge sollte man die Einstellungen überprüfen.
Natürlich bin ich auch davon ausgegangen, dass die Maschine vom Werk optimal eingestellt worden ist. Das ist meine zweite gleiche Kappsäge. Und ich kann bestätigen: die Werkseinstellung ist nicht korrekt gewesen.
Sei es der Rechtwinklige Schnitt oder auch die Schränkung des Sägeblattes.
Das wird vielleicht auch bei anderen Marken-Kappsägen so sein. Aber nicht der schwere Weg für die jeweiligen Justierungen.
Grundsätzlich macht die Festool Kappsäge nun die richtigen Schnitte. Doch zu welchem Preis? Zurzeit wird diese Kappsäge bei Festool mit Euro 2.005,90 angeboten !!!
Bei einem Sägeblattwechsel von einem dünneren zu einem dickeren Sägeblatt, passt der Laser nicht mehr. Natürlich auch umgekehrt.
Versucht mal den Laser dann richtig einzustellen. Irgendwie witzig, wie man die Schrauben in welcher Reihenfolge in welche Richtung drehen muss. Heute verlasse ich mich nicht mehr auf den Laser und setze manuell am Riss an.

Festool Kappsäge KS 120 REB

Gehrungsschnitte vertikal

Schön ist die Möglichkeit der "Schifterschnitte" mit der Festool Kappsäge. Nur ein einziges mal habe ich diese Möglichkeit nutzen müssen. Aber das kann fast jede andere Kappsäge auch.
ABER! Wenn ich eine 45 Grad vertikalen Schnitt machen möchte, muss ich tatsächlich Werkzeug benutzen.

Zunächst muss nämlich eine Backe, die auf der Seite an der die Kappsäge gedreht werden muss, abgenommen werden. Um diese Backe abnehmen zu können, muss zunächst die Sicherungsschraube ausgedreht werden. Wenn das auf einer Baustelle und nicht in einer Werkstatt gemacht werden muss, wäre ich mir sicher, dass diese Sicherungsschraube weg ist. Außerdem muss ein passender Inbusschlüssel zur Hand sein.

Die Skala für diese Schnitte ist sehr deutlich und klar. Aber OHNE Raster! Eine korrekte Einstellung wird deshalb schwierig. Wer sich auf genaue Schnitte nach Skala verlässt, muss schon Glück haben. Machmessen bei sehr genauen Winkeln ist obligatorisch.

Festool Kappsäge KS 120 REB

Gehrungsschnitte vertikal

Schön ist die Möglichkeit der "Schifterschnitte" mit der Festool Kappsäge. Nur ein einziges mal habe ich diese Möglichkeit nutzen müssen. Aber das kann fast jede andere Kappsäge auch.
ABER! Wenn ich eine 45 Grad vertikalen Schnitt machen möchte, muss ich tatsächlich Werkzeug benutzen.

Zunächst muss nämlich eine Backe, die auf der Seite an der die Kappsäge gedreht werden muss, abgenommen werden. Um diese Backe abnehmen zu können, muss zunächst die Sicherungsschraube ausgedreht werden. Wenn das auf einer Baustelle und nicht in einer Werkstatt gemacht werden muss, wäre ich mir sicher, dass diese Sicherungsschraube weg ist. Außerdem muss ein passender Inbusschlüssel zur Hand sein.

Die Skala für diese Schnitte ist sehr deutlich und klar. Aber OHNE Raster! Eine korrekte Einstellung wird deshalb schwierig. Wer sich auf genaue Schnitte nach Skala verlässt, muss schon Glück haben. Machmessen bei sehr genauen Winkeln ist obligatorisch.

Festool Kappsäge KS 120 REB
Festool Kappsäge KS 120 REB
Festool Kappsäge KS 120 REB

Absaugung

Das war für mich damals das wichtigste Argument des Verkäufers. Die Absaugung.

Und ja, es stimmte. Die Absaugung war im Vergleich zu anderen Kappsägen die Beste.
Doch die Zeiten haben sich geändert und andere Hersteller schlafen auch nicht an der Wand.

Bei einem Sägevorgang hat sich die hintere Absaugkappe gelöst und wurde vom Sägeblatt so unglücklich in das Gehäuse gezogen, dass ich es selbst nicht mehr entfernen konnte.
Die Säge wurde zu Festool eingeschickt. Die Reparatur wurde sehr schnell durchgeführt und war sehr preiswert. Also muss auch vor jedem Vorgang der Sitz der Absaugkappe kontrolliert werden.
Aus heutiger Sicht finde ich die Absaugung akzeptabel, aber nicht wirklich gut.
Die erste Kappsäge unterschied sich zur Neuen nur wegen der beidseitig ausziehbaren Stützen. Diese können ca. 15cm ausgezogen werden.

Festool Kappsäge KS 120 REB

Absaugungstutzen oben

Na ja, irgendwo muss ja der Sauger die Späne abziehen. In diesem Fall oben.
Mein Saugschlauch hat einen Bluetooth-Schalter. Übrigens eine wirkliche Innovation von Festool, die ich nicht missen möchte. Doch dieser Schalter wird je nach Winkel des Absaugstutzens beim Sägen "betätigt". Entweder AUS beim Sägen oder EIN beim Abschluss. Damit kann man aber gut leben.

Festool Kappsäge KS 120 REB

Höhensperre

Diese "Höhensperre" verhindert ein Eintauchen des Sägeblattes ganz nach unten.
Damit kann man sehr gut Holz ausklinken. Einfach viele Schnitte nebeneinander und schon hat man ein gutes Ergebnis.
Nur ist dieser Bereich sehr begrenzt. Bei meinem letzten Projekt, in dem ich 100er Balken 50mm ausklinken wollte, war diese Säge nicht brauchbar. Denn so hoch (50mm) kann man diese Vorrichtung nicht einstellen.
Außerdem muss man immer eine Vorlage hinten anlegen, da der Schnitt nicht durchgeht. Eine sehr lästige Arbeit.

Festool Kappsäge KS 120 REB

Sägeblattwechsel

Der Wechsel des Sägeblattes ist einfach.

Dazu wird die Säge nach oben gestellt und der Grüne Knopf gedreht. Damit sperrt das Sägeblatt.
Die Feststellschraube GEGEN den Uhrzeigersinn öffnen, Sägeblatt wechseln und den grünen Knopf zurück drehen. Fertig!

Doch das können nun alle Kappsägen und sind dabei erheblich preisgünstiger.

Feststellhebel

Der Feststellhebel (links im Bild) ist sehr nützlich. Leider wird nur EINER mitgeliefert. Ein Zweiter ist sehr teuer! In übrigen kann man bei einem Schrägschnitt diesen Feststellhebel auf der liegenden Seite NICHT benutzen. Was für ein Unsinn. Bei anderen Sägen sind die Halter beidseits vorhanden.
Unten im linken Bild  ist die im Lieferumfang enthaltene Schmiege zu sehen.

Festool Kappsäge KS 120 REB
Festool Kappsäge KS 120 REB

Mein Fazit

Die Kappsäge ist technisch ok. Nicht gut.
Warum habe ich diese Säge ein zweites mal gekauft? Weil damals keine bessere gab und ich auch noch Festool-Junkie war.

Heute würde ich diese Kappsäge nicht mehr kaufen.
Festool hat seit mehr als 15 Jahren keine wesentlichen Features an der Kappsäge eingeführt oder positiv verändert. Wenn man von den seitlichen Stützen absieht. Ist das Arroganz, Unwilligkeit oder hat man bei Festool die Weiterentwicklung verschlafen??

Es gibt ein Video von Jonas Winkler über den "Test" einer Makita-Kappsäge, welche mich beeindruckt hat. Nicht Jonas selbst sondern die Säge. Übrigens sehe ich mir seinen Kanal nur hin und wieder an. Wie sehr muss er sich an die Werbeeinnahmen gewöhnt haben um immer öfter wirklich Müll zu zeigen? Deshalb kann ich fachlich und sachlich nur Heiko Rech mit seinen Online-Schulungen empfehlen.
Diese Makita kostet WESENTLICH weniger und ist besser als die von Festool. Das wird auch meine nächste Kappsäge werden.

Vielleicht noch ein Wort zu den FESTOOL-Sägeblättern. Die Preise, die FESTOOL dafür aufruft sind einfach nur exorbitant! Ich kann jeden beruhigen, denn alle anderen angebotenen Sägeblätter passen in diese Kappsäge. Natürlich müssen diese die gleiche Größe haben. Ich kann nur aus Erfahrung sagen, dass andere Sägeblätter genau so gut sägen wie die von Festool. Beispiel: Sägeblatt Festool Euro 296,00 und eines von BAUBECk für Euro 57,00 !!!

Da ich kein Fachmann bin, kann ich nur meinen Eindruck als Hobby-Holzwerker wiedergeben. Die aktuelle Kappsäge erfüllt meine Anforderungen, weil ich die Fehler und Nachteile der Kappsäge kenne und mich so auf Probleme vor und nach dem Sägen einstellen kann.

Aber ich würde nie wieder so viel Geld für diese Maschine bezahlen!!!!

Werkbank für Moxon-Vise

Werkbank für Moxon-Vise

Werkbank

Werkbank für Moxon-Vise

Der Bau der Moxon-Vise hat Spaß gemacht.

Zum Zeitpunkt des Baus hatte ich noch die alte kleine Werkstatt und wusste nach Fertigstellung der Moxon-Vise auch nicht, wohin ich das Teil stellen sollte.
Also stellte ich die Vise im Nebenschuppen ab. Im Wissen, dass ich das Teil dort nie gebrauchen kann.

Jetzt habe ich eine neue, größere Werkstatt mit Platz in der Mitte des Raumes.
Es wäre verschenkter Raum, wenn ich dort nichts hinbauen würde.
Deshalb werde ich einen Tisch oder eine Werkbank für die Moxon-Vise bauen.

Der Tisch wird auf feststellbaren Laufrollen stehen. Laufrollen sind dafür immer sinnvoll. Die eingesetzten doppelten Laufrollen sind stabil und wackeln nicht.

Das Ständermaterial wird aus KVH 100 x 100 bestehen. Das ist für viele sicher zu groß, doch der Tisch braucht auch Gewicht!
Konstruiert nochmal mit Sketchup, weil ich mit FreeCAD noch nicht so weit bin.

Moxon Vise selber bauen

Hobelbank?

Na ja, eine richtige Hobelbank wird daraus wohl nicht.
Vom Handhobeln habe ich auch nicht viel Ahnung.
Heute ist es auch so gut wie nie notwendig, noch per Hand zu hobeln.

Für grobe Hobelarbeiten habe ich einen Elektrohobel und für andere Anforderungen einen Makita-Dickenhobel. Ok, einen „Einhandhobel” habe ich noch.

Die Moxon-Vise soll Werkstücke jedoch ohne Beschädigungen sehr fest halten.

Wahrscheinlich werde ich diesen Tisch nur zum Verleimen von Kanten mit dem Kantenanleimer nutzen. Bisher hatte ich noch keine Möglichkeit, einen kreisrunden Tisch ohne Behinderung mit einer ABS- oder Echtholzkante zu versehen.

Hätte ich vor dem Bau der Moxon-Vise gewusst, dass ich mehr Platz habe, hätte ich das Teil sicher anders gebaut.

Werkbank für Moxon-Vise

KVH 100x100

Wie sieht das denn aus? Solch dicke Hölzer für einen kleinen Tisch.

Der Tisch soll stabil sein und auch nicht wackeln. Mit schmalen Hölzern klappt das nicht.
BSH ist unwesentlich teurer, aber hierbei nicht entscheidend.
Der Kostenfaktor spielt auch keine Rolle.

In einem Video von Heiko Rech wurde eine gute Holzverbindung gezeigt, die ich auch hier nachmachen möchte. Eine Dreieck-Verbindung mit Schlitz und Zapfen.

Mit Maschinen lässt sich diese Verbindung nur schwer herstellen und meine Japansäge ist dafür auch nicht wirklich geeignet.
So habe ich nach einer Empfehlung für eine gute Gestellsäge gefragt.
"ECE mit Japanblatt"... Habe ich gleich im Netz bestellt. Der Preis ist aus meiner Sicht mit knapp Euro 90,00 viel zu hoch, denn es gibt einen Anbieter für Gewerbetreibende mit netto Euro 24,10 für das gleiche Teil.

Wie auch immer, ich will es damit versuchen.

Werkbank
Werkbank
Werkbank KVH

Ablängen

Die Festool KS 120 ist gut. Doch leider kann sie 100er KVH nicht komplett schneiden. Es bleibt ein kleiner Rest, den ich mit der dünnen Japansäge noch manuell trennen muss.
Die "120" beziehen sich nur auf spezielle und "komische" Schnitte.
Mit dem neuen Sägeblatt macht es aber trotzdem Spaß zu arbeiten. Die Schnitte sind ausgezeichnet.

ausklinken

Ausklinken

Meine kleine Bandsäge habe ich schon vor einiger Zeit gleich nach dem Kauf wieder verkauft. Platzmangel.

Da ich aber nie mit einer Bandsäge gearbeitet habe, vermisse ich diese auch nicht. Es geht auch manuell.
So auch das Ausklinken der Querstreben. 
Ein Schnitt mit der Kappsäge und den Rest mit dem Beitel.

ausgeklinkt
Laufrollen

Laufrollen

Heute sind auch die bestellten doppelten Laufrollen angekommen. Made in USA! Mal was anderes.

4 Stück (2 mit Bremse) für Euro 15,89 all-in!

Selbst die beiliegenden Schrauben sind gut und passen genau zur Rolle. In den meisten Fällen werfe ich beiliegende Schrauben gleich in den Müll.

Hier der Link dazu.

 

Laufrollen Schrauben
die Mär der unverwüstlichen Lärche

Grundierung

Leider verzögert sich die Zustellung meiner neuen ECE Gestellsäge.

Daher habe ich mich entschlossen, die bereits fertigen Teile schon zu grundieren.
Natürlich habe ich vorher alle sichtbaren Ecken mit einer Fase versehen und alle Teile bereits geschliffen.
Holz braucht unbedingt eine gute Grundierung vor der Farbauftragung. Niemand sollte sich durch die irreführende Werbung der "3 in 1"-Lacke beeindrucken lassen. Mit dieser Art Lack habe ich ausschließlich schlechte Erfahrungen machen müssen.
Auch mit den normalen "Buntlacken" ist kein Preis zu gewinnen. Vielleicht für den Innenbereich noch geeignet.
Wesentlich besser und sinnvoller sind die sogenannten "Fensterlacke". Und ja, diese kosten vielleicht etwas mehr, doch die Deckkraft und auch die wesentlichen Eigenschaften gegen Ausbleichen durch UV-Strahlung, Blockfestigkeit und Elastizität sind meist ausgezeichnet. Alles andere macht nicht nur Mehrarbeit sondern auch nach kurzer Zeit schlechte Laune.

Werkbank

ECE-Gestellsäge

Heute ist die Säge bei mir angekommen.

Ich war gespannt auf die Wirkungsweise der Säge.
Genau nach Anweisung im Video von Heiko Rech habe ich die Risse nachgesägt.
Der Hit war das nicht. Und anstrengend. Da ist zwar ein "Japanblatt" drin, aber offenbar ein Falsches. Der Kraftaufwand ist nicht mit der einer normalen Japansäge zu vergleichen.

Die Schnitte sind einfach grauenhaft.

Jetzt vermisse ich meine Bandsäge. Da ich aber nun diese Säge gekauft habe und ich die Arbeit wirklich machen will, geht es weiter.

Werkbank

Holzverbindung am Gestell

Die Schnitte mit der Gestellsäge sind mehr als gewöhnungsbedürftig. Trotz "Japanblatt" hüpft die Säge beim Zug. Absolut unangenehm.

Nur habe ich beim Sägen darüber nachdenken müssen, dass diese Arbeit mit einer Bandsäge in wenigen Minuten erledigt sein könnte. Und ich säge hier rum....

Was haben wir doch mit den modernen Maschinen für eine Erleichterung. Die Handwerker damals waren wirklich Künstler.

Ganz ehrlich, jetzt würde ich am liebsten damit aufhören. Die Gestellsäge habe ich nun mal und will mich auch nicht hängen lassen. Doch die Arbeit ist für jemanden, der "Vater und Mutter" umgebracht hat.

Werkbank

Stemmen der Holzverbindung

Im Umgang mit einem Beitel bin ich etwas erfahren.

Doch mal ehrlich, alle Verbindungen stemmen? Welche Möglichkeiten habe ich denn noch, wenn keine Bandsäge vorhanden ist?

Die Kappsäge ist für diese Schnitte nicht geeignet. Die Tischsäge auch nicht; ich kann die Tiefe nicht sehen. Die normale Japansäge? Die ist zu wabbelig.

Das erste Bein habe ich tatsächlich komplett gestemmt. Dann aber stellte ich mir die Frage, warum ich das eigentlich so kompliziert einfach mache.  Welche Möglichkeit der Erleichterung habe ich noch im Schrank?

Den FEIN-Multimaster!

Also raus aus dem Koffer und ran an die Teile.
Ruckzuck waren die Arbeiten erledigt! Nur noch "glatt" stemmen.

Werkbank

Passprobe der Holzverbindung

Das Ergebnis manueller Arbeit baut wieder etwas auf.
Wie im Video gefordert, ist die Passung der Stücke ok, Eine Übergangspassung.

Diese sollte bei jeder Verbindung so sein.

Beim Einsatz einer Bandsäge wären die Nacharbeiten für die Passungen ein Kinderspiel. Hier allerdings ist eigentlich alles krumm und schief. 

Die Passung ist ok, doch in meinen Augen völlig unprofessionell und Laienhaft.

Die ECE Gestellsäge mit diesem Sägeblatt ist einfach nur Müll und rausgeschmissenes Geld!!

Egal, weiter geht's.

Werkbank

Anpassen der Verbindungen

Hier kann ich nicht einfach die Teile zuschneiden und ohne Rücksicht zusammen bauen. Nein. Jede Ecke muss ich manuell eigens anpassen, da die "Handarbeit" nicht genau bzw. exakt genug ausgearbeitet sind.
Zwar hat Heiko Rech genau diesen Punkt im Video angesprochen, doch habe ich es mir nicht so schlimm vorgestellt.

Die Verbindungen passen. Aber mit recht viel Spiel.

Werkbank

Innere Verbindungen

Auch hat Heiko Rech vor dem Bruch des Zapfens beim Aussägen gewarnt.
Und prompt geschieht mir das auch. Warum? Weil diese (scheiss) Gestellsäge einfach keine feinen und nicht "hüpfende" Schnitte macht. 
Natürlich kein Vergleich zu meiner normalen Japansäge. Die macht saubere und einfach durchzuführende Schnitte.

Das rechte Stück ist beim Sägen abgebrochen. Habe ich schnell verleimen können und die Verleimung ist nun ausgehärtet.

Die nächsten Schnitte habe ich mit meiner Japansäge und anschließend mit dem FEIN-Multimaster gemacht. Das war wesentlich sauberer und einfach.

Werkbank Moxon-Vise

Restarbeit Verbindungen

Die Art der Verbindung eines Rahmens ist wirklich gut.

Nur die Verwirklichung ist mit einer Gestellsäge und Beitel einfach nur ätzend.
Diese wird mein erstes und einziges Projekt mit nur diesen Werkzeugen sein.

Jetzt fehlen noch die Ausklinkungen in den Zapfen.

JEDES Teil muss ich aufgrund von Maßdifferenzen beschriften.

Mit einer Bandsäge wäre die Werkbank sicher schon fertig.

Dies soll KEINE Kritik an Heiko Rech sein! Als Handwerksmeister ist er sehr gut. Und ich bin fest überzeugt davon, dass er seine Werkbank komplett auch so gebaut hat. 
Nur in der heutigen Zeit muss man es nicht mehr so schwer machen.

Werkbank Moxon-Vise

Verleimen der Dreieck-Verbindungen

Ich habe in der Vergangenheit sehr viele Teile verleimt und weiß in diesem Fall schon was auf mich zukommt.
Nicht nur, dass die einzelnen Verbindungen nicht passgenau sind sondern die Teile haben auch eine große Oberfläche. Damit wir das Verleimen schwierig trotz langer Offenzeit.

Zumal alle Teile noch mit Zwingen gedrückt werden müssen.

Hätte ich gleich meine einfache Art der Holzverbindung realisiert (und diese hält auch zuverlässig) wäre es ein Leichtes gewesen um schnell meine Aufsatz-Hobelbank schon benutzen zu können.
aber: Hätte, hätte...Fahrradkette.

Zukünftig werde ich mich nicht mehr auf solche Experimente einlassen.

Werkbank

Vorbohren

Das war mein ursprünglicher Weg diesen Tisch zu bauen. Das ist ja auch nicht mein erster Arbeitstisch.
Aber ich habe einen anderen Weg der Kopf-Verbindungen gewählt.

Hier Bohre ich den Platz für die Tellerkopfschrauben 8x80mm mit einem Forstnerbohrer ein.

Werkbank
Werkbank
Werkbank

Lackieren

Das Gestell ist nun komplett verleimt und verschraubt.

Es kommt jetzt noch der weiße Lack drauf und die Räder werde ich auch gleich montieren.

Werkbank

fertiger Rahmen

Der Rahmen steht nun dort und ich bin nicht glücklich über das Ergebnis. Eher noch enttäuscht.

Das kommt davon, wenn man von Gestellsägen und deren Blätter keine Ahnung hat.
Zuerst wollte ich die Säge gleich entsorgen, dann doch in Kleinanzeigen verkaufen und nun behalte ich sie doch. Dann kommt eben ein Feinschnitt-Sägeblatt rein und dann sollte es gut funktionieren.

Man lernt nie aus.

 Jetzt kommt noch die MDF-Platte drauf und die Werkbank sollte fertig sein.

Werkbank

Vorbereitung MDF-Tischplatte

Heute habe ich die MDF-Deckplatte beim Holzhändler gekauft. Zugeschitten, 25er MDF für Euro 8,93 brutto.

Die Platte werde ich mit 4 8x80er Tellerkopfschrauben am Rahmen befestigen. Nicht weil ich diese Schrauben brauche sondern weil ich sie habe und der Durchmesser überhaupt nicht stört.
Dazu muss ich die Platte aber mit Bohrungen vorbereiten.

 

Werkbank

Vorbohren der Befestigungen

Der Tellerkopf ist 3mm dick und würde ohne Versenkung auf dem Tisch ein Hindernis darstellen. Also habe ich mit einem Forstnerbohrer den Platz für den Tellerkopf unterhalb der Oberfläche geschaffen. In das Zentrierloch konnte ich so auch die 8mm-Bohrung für die Schraube einbringen.

 

Werkbank

Verschraubung der Tischplatte

Die Platte ist zentriert ausgerichtet und nun mit dem Rahmen verschraubt.

Die Moxon-Vise habe ich an den Rändern vorgebohrt und mit 4,5x45er Schrauben am Tisch fixiert.

 

keine Waren mehr aus den USA

fertige Werkbank (steht zum Verkauf)

Nichts wackelt und die kleine Werkbank steht unter gebremsten Laufrollen stabil am Boden.

An den Lücken in der Verbindung werde ich nichts weiter machen. Weder "Verschmieren" noch anderweitig verdecken. Das soll mich an die schlimme Arbeit zukünftig erinnern...

Diese Aufsatz-Hobelbank steht zum Verkauf für kleines Geld...

Einfach mal in meinen Shop reinschauen.

alte Werkstatt – neuer Glanz

alte Werkstatt – neuer Glanz

Staubsaugerbrand

alte Werkstatt - neuer Glanz

Nach dem Bau der neuen Werkstatt musste ich natürlich an die alte Werkstatt ran zum Renovieren. Dazu hatte ich wirklich überhaupt keine Lust.

Aber es musste ja sein. Denn dort standen und stehen die Waschmaschine und der Trockner.

Hier ein kurzer Blich in die alte Werkstatt kurz nach dem Staubsaugerbrand.

Erstaunlicherweise habe ich alles in dieser kleinen Werkstatt bauen können. Jede kleine Stelle an der Wand, wie auch in Schubladen wurden von mir genutzt.

Jetzt habe ich mit der neuen Werkstatt nicht nur wesentlich mehr Platz sondern auch dauerndes Tageslicht wegen der 3 Fenster. Ein großer Unterschied und auch Vorteil.

(Bild kurz nach dem Staubsaugerbrand)

elektrische Leitungen entfernen

Im Laufe der Jahre hatte ich an jede nutzbare Stelle Steckdosen installiert. Diese waren jetzt natürlich überflüssig und mussten weg.
Damit war aber doch noch bedarf an Abzweigdosen und bessere Verlegung der notwendigen Anschlüsse.
Wie beim Ei und der Henne....was mache ich zuerst?
Na ja, die Leitungen habe ich in alten Rohren neu verlegt und alle anderen Anschlüsse entfernt. Heute hätte ich alle elektrischen Leitungen "Unterputz" verlegt und Dosen gesetzt. Doch damals hatte ich überhaupt keine Ahnung und ließ mir auch nichts sagen...

Leitungen
Werkstatt

alte Werkstatt

Die Decke mit Paneele war "Holzbraun, die Wände waren mal weiß.

Hunderte Schrauben hielten irgendetwas an der Wände, die aus 22er Spanplatte besteht.
Der Boden war mehr als schrecklich. Die PVC-Paneele war auseinander gedriftet wegen der ständigen Temperaturunterschiede. In der Mitte haben sie sich gewölbt.

Einen solchen Boden in einer Werkstatt...nein, da kann ich nur abraten.

Ehrlich, zunächst wusste ich nicht wo ich überhaupt anfangen sollte. Also habe ich einen Eimer Wasser mit Spülmittel geholt und die Wände abgewaschen. Dadurch habe ich 2 Vorteile. 1. die Wände sind staubfrei und 2. kenne ich jede zu beachtende Ecken und Flächen für die spätere Bearbeitung.

Nach dem Reinigen habe ich mit Acryl sämtliche Schraubenlöcher und Fugen "verschmiert" und hart werden lassen.

Wände spachteln

Wände renovieren

Nach dem Spachteln aller Unebenheiten und schließen aller Bohrlöcher habe ich die Wände grob mit der ROTEX geschliffen.
So wie in diesem Bild sah es aus.

Schon beim Start war ich frustriert, denn ich wusste gleich, dass es nicht einfach sein wird. Und langweilige unnötige Arbeit.

Nach dem Schleifen habe ich die Wände lackiert. Mit Wilckens Fensterfarbe. Warum keinen einfachen Buntlack? Ehrlich, Buntlack werde ich nie wieder benutzen. Der Fensterlack kostet ein paar Mark mehr, aber hat alle Vorteile auf seiner Seite. Gleichmäßiger Verlauf, bessere Deckung, seidige Glanz und nach Durchtrocknng undurchsichtig.

Auch die braune Decke ist nun (fast) weiß. Mindestens zweimal muss lackiert werden.

Bodenplatte

Bodenplatte ergänzen

Meine damaligen Überlegungen konnte ich nicht mehr nachvollziehen. Warum habe ich die Maschinen auf eine Siebdrückplatte und nicht gleich auf den Boden gestellt? Nun, die Antwort finde ich nicht ehr.
Wie auch immer. Die OSB-Platten haben eine Stärke von 30mm. Wahrscheinlich wollte ich "das Beste" für den Boden. 
Beim Holzhändler habe ich mir die Ausgleichsplatte zuschneiden lassen und diesen Bereich damit ausgelegt und somit ausgeglichen.

 

OSB-Platte
Vinyl-Laminat

Vinyl-Platten legen

Nach dem Reinfall mit den Vinyl-Paneelen in der neuen Werkstatt hatte ich nicht vor, diesen Fehler noch einmal zu machen.

Deshalb habe ich nach "Werkstattboden" im Netz gesucht und musste feststellen, dass die Preise dafür einfach zu hoch sind.
Dies soll eine "Waschküche" geben und ist keine Garage.

Also habe ich beim Holzhändler Vinyl-Platten gekauft. Knapp 900x470mm groß.
Reine Faulheit kleinere Formate zu legen.

Natürlich fehlten letztendlich nur sehr schmale Stücke am Ende. Für 5cm eine komplette Platte opfern? Nein, Ich habe mit den Resten improvisiert.

Diese Seite wird man nicht mehr sehen, wenn die Maschinen auf Sockeln dort stehen.

Sockelleiste

Sockelleisten und Decken-Abschlussleisten anbringen

Sockelleisten gibt es "roh" beim Holzhändler.
Also wieder lackieren. So auch die Deckenleisten als Rechteckleiste.

Mit dem Druckluftnagler waren alle Teile schnell angebracht.

Restarbeiten

Die Sockel für die Waschmaschine und Trockner sind fertigt.
Die Sockel sollen einfach nur die Arbeit an den Maschinen zu erleichtern. Kein Bücken mehr nötig.

Sockel Waschmaschine
Waschmaschinensockel
Festool Sägeblatt – Alternative

Festool Sägeblatt – Alternative

Festool Sägeblatt - Alternative

Festool Sägeblatt - Alternative

Für mich gab es nur Festool für Maschinen und Zubehör für den Holzbereich.

Dabei spielten die Kosten nur eine untergeordnete Rolle. Ist ja "in Deutschland hergestellt".

Von diesem Zug bin ich schon seit einiger Zeit abgesprungen. Die Unterschiede verschiedener Hersteller sind nicht mehr sehr groß, wobei Festool mit seinen Maschinen meiner Meinung nach, noch immer auf Platz 1 liegt.
Nicht aber im Verbrauchsmaterial oder Ersatzteilen.
Produkte aus China hatten berechtigterweise immer einen schlechten Ruf. Das hat sich grundsätzlich geändert. Echte Qualitätsarbeit in vielen Artikeln ist heute auch dort normal.

Selbst die Staubsaugerbeutel aus China haben die gleiche Qualität wie die von Festool selbst. Nur um 50% billiger! Darum lohnt sich ein "Zyklon" in meiner Werkstatt nicht mehr.

nur ein Beispiel

Für meine Festool Kappsäge KS 120 brauchte ich ein neues Sägeblatt. Zwar habe ich Spitzenblätter von AGEFA (Davidi), doch haben die eine Schnittbreite von 3mm. Das ist manchmal zu viel.
Mein Schärfdienst ist wirklich sehr gut, doch ich habe nur dieses eine Festool-Blatt für die Kappsäge. Also habe ich nach einem zweiten Festool-Blatt gesucht.
Im Netzt habe ich keines unter Euro 100,00 gefunden. Eher Teurer!
Und der Wahnsinn: Festool bietet das Originalblatt für sage und schreibe Euro 296,92 an!!!! Ich empfinde dieses Angebot als reine Abzocke!

Also habe ich das Ersatzblatt bei Amazon bestellt und schon einen Tag später wurde es geliefert.

Festool Sägeblatt - Alternative

merkwürdiges "Alleinstellunsmerkmal"

Natürlich gibt es große Unterschiede bei gleich großen Sägeblättern.

Die einen verlieren schon beim ersten Arbeitsgang Zähne, die anderen sorgen nur für extreme Ausrisse beim Sägen. Hier fallen mir gleich die so angepriesenen "Roten" ein. Laut und unsauberer Schnitt.

Aber was kann bei nüchterner Betrachtung die Kaufentscheidung beeinflussen? Die einen wollen einfach nur ein Stück Holz in zwei Teile trennen und die anderen wollen ein sehr gutes Schnittergebnis. Beide haben die gleichen Voraussetzungen. Drehzahl und Durchmesser des Blattes.
Der Satz:"...das Alleinstellungsmerkmal von Festool Kreissägeblättern liegt darin, dass diese speziell für unsere Maschine entwickelt, angepasst und abgestimmt werden", ist deshalb irgendwie hohl.

Doch zurück zum gekauften Sägeblatt. 

Festool Sägeblatt - Alternative

"Baubeck" - einer von vielen?

Der große Vorteil bei Amazon zu bestellen, ist die Rücknahmegarantie.

Wenn man nicht zufrieden ist, einfach wieder einpacken und zurück senden. Fertig.

Dieses neue Sägeblatt habe ich nun in meine Kappsäge eingebaut und ein paar Probeschnitte durchgeführt.
Die Schnitte waren sauber und einwandfrei. Das Blatt hatte keine unregelmäßigen Schwingungen und war weder lauter noch leiser als das Original.

Baubeck schreibt ganz offen von seiner Kernaufgabe des Importes aus China. Ich glaube auch nicht, dass diese Firma ihren Ruf mit schlechter Qualität der Ware verlieren möchte. So wie bei mittlerweile vielen Importeuren.
Ich bin mit diesem Blatt nun sehr zufrieden.

Natürlich gibt es auch Anbieter von Waren aus China, die diese Waren unter dem Deckmantel eines "Fachmannes" sehr teuer verkaufen. Immer wieder finde ich Anzeigen im Netz (lasst uns basteln) mit "komischen" Preisen. Unerfahrene werden sicher dort kaufen...

 

Badschrank selber bauen

Badschrank selber bauen

Badschrank bauen

Badschrank bauen

Im Bad, neben der Toilette, ist nach der Renovierung des kompletten Bades genügend Platz für einen Aufbewahrungsschrank für Reinigungsmittel und andere nützlichen Dinge für das Bad.

Aus Eiche werde ich diesen Schrank bauen. Es liegen noch genügend Eichebretter vor. Allerdings muss ich daraus Leimholz herstellen, denn einzeln sind die Stücke nicht breit und groß genug.

Nachdem ich die Maße im Bad genommen hatte, konstruierte ich mit Sketchup diesen Schrank. Einfache Bauweise mit aufliegender Tür. Die Rückwand ist 5mm stark und innen weiß. 2 Topfbänder werden die Tür halten. Innen sind genügend Bohrungen im 32er-System für die Halter des Einlegebodens.

Lackiert wird der Schrank mit OSMO-Landhausfarbe in anthrazit und weiß.

Badschrank selber bauen

Leimholz Eiche herstellen

Die Reste der Eiche 19mm ausgehobelt habe ich zu passenden Stücken verleimt. Ausgerichtet durch DOMINOS. So verrutscht mir das Holz nicht.

Besser sind allerdings Lamellos, denn diese sind wesentlich preiswerter und zentrieren genauso.

Die Tür erhält eine Hirnholzleiste um Verzug vorzubeugen.

Badschrank selber bauen
Badschrank selber bauen
Badschrank selber bauen
Badschrank selber bauen
Badschrank selber bauen

Holzverbindung über Lamellos

Seitdem ich die Lamello ZETA P2 habe, benutze ich die Festool DF 500 so gut wie gar nicht mehr. Vielleicht nur noch für schmale Leisten. Aber ich könnte bequem auch ohne diese Fräse leben. Die Lamello bietet viel Vorteile; einer davon ist der unglaublich niedrige Preis der Lamellos selbst.
Hier habe ich die Teile bereits gefräst.

Badschrank selber bauen
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Falz für die Rückwand

Die Rückwand soll in einem Falz liegen.
Dazu habe ich Höhe und Tiefe mit der Oberfräse mit Längsanschlag in den jeweiligen Rand gefräst.
Bei Ober- und Unterteil darf aus optischen Gründen der Falz nicht durchgehend gefräst werden.

Die durch den Durchmesser des Fräsers übrig bleibenden Teile habe ich mit einem Beitel begradigt.

Badschrank selber bauen
Badschrank selber bauen

Lochreihen für das Einlegebrett

Die Lochreihen habe ich mit dem Festool LR 32 gesetzt. Weil ich es hatte! Es ist bei einem solch kleinen Schrank nicht nötig dieses System zu benutzen. Die Bohrungen für die Halter könnte man bequem auch mit dem Akku-Schrauber setzen.

Wie auch immer. Das System als solches ist für große (lange) Lochreihen sehr gut.

Badschrank selber bauen
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Kanten abrunden

Vor dem Schleifen runde ich die Kanten ab. Hier mit einem 2mm-Abrundfräser in der Festool MKF 700.

In dieser Kantenfräse habe ich immer einen 2mm Abrundfräser drin, weil ich diese Fräse ausschließlich für ABS-Kanten nach dem Verleimen benutze.

Erst danach schleife ich das Holz.

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Schleifen

Die Oberfläche von Eiche ist recht hart. Dafür erhält man aber nach dem Schleifen eine sehr gute Oberfläche.

Hier habe ich kein Gitter benutzt. Die Absaugung ist dann nicht so gut. Wenn aber das Schleifmittel zugesetzt von Staub ist, wechsle ich dies nicht sofort aus sondern reinige es mit einem Schleifgummi. Dann sieht das Schleifmittel wieder wie neu aus und die Arbeit kann weiter gehen,

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Topfbänder setzen

Die Topfbänder setze ich per Hand. Damit meine ich, dass ich die Topfbohrung mit einem Forstnerbohrer und dem Akku-Schrauber setze. Das ist sehr einfach.

Die Dicke des Forstnerbohrers entspricht genau der nötigen Tiefe der Bohrung. Als kann man sehr sicher sein, nicht zu tief zu bohren.
Die aufwändige Arbeit der Einrichtung mit der Oberfräse entfällt somit.

Meist benutze ich die Topfbänder von Hettich. Baumarkt-Gedöns macht nur Ärger und sind meist doppelt teuer!

Nur muss man aufpassen welche Art verwendet werden soll. Den Topfbändern selbst sieht man nicht sofort an ob diese für aufgesetzte oder einliegende Türen gedacht sind.

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Lackieren

 Von der OSMO-Landhausfarbe habe ich noch einiges auf Vorrat.
Hier lackiere ich die Tür weiß und das Gehäuse anthrazit. 
Bei Verwendung dieser "Farbe" sollte man wissen, dass diese wirklich sehr dünn aufgetragen werden muss.

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Zusammenbau

Wenn alles gut vorbereitet ist, dauert der Zusammenbau nicht lange.
Zuerst wird der Rahmen verleimt. Nach gut einer Stunde kann die Rückwand installiert werden und dann auch schon die Topfbänder, Kreuzplatten und Tür.

Die Stifte für den Einlegeboden werden nur in die Bohrung eingesteckt. Meist in "Übergangspassung". So kann man den Stift eindrücken ohne dass er wieder "lose" herausfällt.

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Griff montieren

 Die Bohrungen für den Griff hatte ich natürlich vor dem Lackieren gesetzt.

Die Befestigungsschrauben haben einen Durchmesser von 4mm. Früher habe ich auch einen 4mm-Bohrer dafür benutzt und hatte Schwierigkeiten, die Schrauben richtig zu platzieren. Das mache ich schon lange nicht mehr. Immer 1mm größer bohren und die Arbeit ist ein Leichtes!

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