Frästisch selber bauen

Frästisch selber bauen

Frästisch

Frästisch selbst bauen

Kein Holzwerker kommt an diesem Thema vorbei: Auch ich hatte damals (2017) den großen Wunsch, einen eigenen Frästisch zu besitzen.

Zunächst ging ich davon aus, dass ein Selbstbau deutlich günstiger wäre als ein fertiges Modell. Also kaufte ich mir zwei Ausgaben der Zeitschrift Holzwerken mit entsprechenden Bauplänen und begann, den Frästisch nachzubauen.

Das Material ließ ich mir grob beim Holzhändler zuschneiden; die Feinarbeiten erledigte ich anschließend in meiner eigenen Werkstatt. Das in der Fachzeitschrift empfohlene Zubehör bestellte ich – wie vorgeschlagen – bei den angegebenen Lieferanten. Rückblickend war das ziemlich teuer, aber damals kannte ich es nicht anders.

Nachdem schließlich alle Teile vorhanden waren, baute ich den Frästisch Schritt für Schritt nach Vorlage zusammen.

Frästisch

Im Nachhinein keine gute Idee …

Warum wollte ich eigentlich einen Frästisch? Ganz einfach: Ich kam mit der Handoberfräse nicht richtig zurecht. Also dachte ich mir: Mit einem Frästisch wird alles besser! Doch das war ein Trugschluss.

Wenn man die Oberfräse nicht sicher beherrscht, ändert auch ein Frästisch daran nichts. Die grundlegenden Probleme bleiben bestehen – nur die Arbeitsweise ist eine andere. Ein Frästisch ersetzt keine Erfahrung, kein Gefühl für das Werkzeug und auch keine saubere Technik.

Rückblickend hätte ich besser zuerst gelernt, die Oberfräse richtig zu beherrschen, statt auf eine vermeintliche Abkürzung zu setzen.

Frästisch im Eigenbau – lohnt sich der Aufwand wirklich?
Eine praktische Bewertung von Kosten, Nutzen und Erfahrungen

Als der Frästisch schließlich fertig aufgebaut vor mir stand, stellte sich mir die Frage: Warum habe ich mir nicht gleich einen fertigen Tisch gekauft?

Die Kosten für die vielen Einzelteile – Multiplexholz, Schienen, Schrauben, Griffe, Einlegeplatte, Leitungsschutzschalter, Rollen usw. – standen in keinem sinnvollen Verhältnis zum Ergebnis.

Fazit: Meiner Meinung nach ist dieser selbstgebaute Tisch nicht einmal für semiprofessionelles Arbeiten geeignet.

  • Die Anschläge sind nicht tiefenverstellbar.

  • Die Schubladen sind unpraktisch: sehr klein, aber unnötig hoch.

  • Die Höhenverstellung mit dem Wagenheber habe ich später durch eine schraubbare Höhenverstellung von Festool ersetzt.

  • Außerdem benötigt der Tisch sehr viel Platz.

Warum habe ich ausgerechnet diesen Frästisch nachgebaut und keinen anderen?
Weil ich der Fachzeitschrift Holzwerken vertraut habe. Sie sollte eigentlich die Interessen von Holzwerkern vertreten, oder? Nach meinen Erfahrungen ist das nicht der Fall. Vielmehr steht der Kommerz im Vordergrund.

Seit Jahren beobachte ich den Inhalt der Zeitschrift (ohne sie zu kaufen):

  • Ein großer Teil besteht aus Werbung, teils implizit, teils explizit.

  • Viele Themen wiederholen sich nach ein oder zwei Jahren.

  • Die empfohlenen Bücher für Schreiner sind oft veraltet oder wenig spannend.

  • Von praktischem Möbelbau ist kaum etwas zu finden.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe den Tisch wieder zerlegt und die brauchbaren Teile im Internet verkauft.

Heute arbeite ich mit einem Festool CMS OF 2200 – ein völlig anderes Niveau:

  • Hervorragende Absaugung

  • Präzises Einspannen der Fräser

  • Beste Höhenverstellung

  • Platzsparend und sicher

Frästisch
Frästisch selber bauen
Bandschleifer-Station

Bandschleifer-Station

Bandschleifer-Station

Lange Zeit musste ich improvisieren, mit den „Hilfsmitteln“ von Bosch wie Vertikalhalter und Schraubzwingen. Das Ergebnis war alles andere als zufriedenstellend.

Also begann ich, im Internet nach besseren Halterungen für den Bandschleifer PBS 75 zu suchen. Zwar habe ich die Originalteile von Bosch gefunden, aber leider sind sie nirgends mehr zu kaufen.

Auch Videos auf YouTube halfen mir nicht weiter. Also habe ich mir selbst eine Lösung ausgedacht und umgesetzt.

Anforderungen

Was soll die Station bieten?

  1. horinzontal schleifen
  2. zugängliche Absaugung
  3. absolut stabiler Halt
  4. Rechter Winkel zum Werkstück
  5. leichter Wechsel des Schleifbandes.
  6. einfache Lagerung

Befestigungsmöglichkeiten

Der Bandschleifer hat einige brauchbare Gewinde, die überhaupt nicht beschrieben sind und deren Zweck nicht erkennbar ist.
Oben und auf der Seite der Absaugung befinden sich zwei brauchbare Gewinde. Beide haben unterschiedliche Durchmesser.
Kabelbinder sind hier nicht sinnvoll und auch nicht hilfreich. Nur, wie bekomme ich die Maschine im eingeschalteten Zustand sicher befestigt?

Befestigung

Der Bandschleifer hat einige brauchbare Gewinde, die überhaupt nicht beschrieben sind und deren Zweck nicht erkennbar ist.
Oben und auf der Seite der Absaugung befinden sich zwei brauchbare Gewinde. Beide haben unterschiedliche Durchmesser.
Kabelbinder sind hier nicht sinnvoll und auch nicht hilfreich. Nur, wie bekomme ich die Maschine im eingeschalteten Zustand sicher befestigt?

 Schablone anfertigen

Die üblichen Messmethoden funktionieren hier nicht. Eine andere Lösung muss her.
Hier habe ich ein Stück Pappe verwendet, um die Konturen abzubilden.
Die Bohrung für die Absaugung hat einen Durchmesser von 31,5 mm. Einen solchen Bohrer habe ich leider nicht. Aber es gibt Möglichkeiten.
Mit dem Karton kann man auch gut den Sitz der Schrauben übernehmen, indem man auf den Schraubenkopf drückt.

HPL-Platte "Trespa©"

Die Platte muss dünn, aber trotzdem sehr stabil sein. Wenn der Bandschleifer in Betrieb ist, vibriert er sehr stark und die Platte muss diese Kräfte aufnehmen können. Holz wäre die schlechtere Wahl.
Also habe ich ein Stück 6 mm HPL-Platte dafür bearbeitet.
Mit der Kappsäge ist das Schneiden sehr bequem und die große Bohrung habe ich mit einem Forstnerbohrer gebohrt.
Bei den kleinen Löchern muss man schon etwas Glück haben, um den richtigen Punkt zu treffen. Aber es geht.

Gewindemuffen statt Schrauben

Der Bandschleifer steht mit der Absaugung nach oben. Der Hebel für den Bandwechsel liegt dann unten und ist nicht erreichbar. Eine feste Verschraubung macht daher wenig Sinn. Der Bandwechsel wäre zu umständlich und die Schrauben würden bald nicht mehr halten.

Aus diesen Gründen habe ich Gewindemuffen eingebaut. In meiner Kiste hatte ich noch Knopfschrauben von Festool. 6mm mit 27,5mm Gewindelänge.
Diese sind leicht zu lösen und laufen auch nicht aus.

Gewindemuffen Unterschiede

Also bestellte ich bei Amazon Gewindemuffen. Wegen der Feiertage gab es eine längere Wartezeit und so beschloss ich, in einem Baumarkt in Kevelaer Gewindemuffen zu kaufen. 4 Stück für Euro 4,69. Viel zu teuer, aber ich wollte nicht warten...

Absolut enttäuschend. Nicht nur wegen des Preises, sondern vor allem wegen der schlechten Qualität.
Der Außendurchmesser beträgt 12 mm. Ein 10mm Bohrer ist zu klein, ein 12mm Bohrer zu groß. Hat jeder einen 11 mm Bohrer zu Hause?
Billigste Ware. Um die Schrauben eindrehen zu können, hätte ich einen 10mm Bohrer gebraucht.
Also habe ich auf die bestellten Teile gewartet.

Die bestellten Gewinnhülsen passen perfekt auf einen 10mm Bohrer und sogar ein Inbusschlüssel lag dem Paket bei.
Und dann auch noch 40 Stück für 7,99 Euro!

Als Rutschsicherung und "Abstandshalter" für die Knebelschrauben zum Boden habe ich an den Ecken Türstopper angeschraubt.

So steht die Station sicher auf dem Tisch und ich habe auch die Möglichkeit, das Schleifband schnell und sicher zu wechseln.

Bandschleifer-Station

Damit ist die Station fertig.

Ach...wo werde ich diese lagern können?

Platzsparend an der Wand unter dem Staubsauger.
Dazu habe ich 2 schräge Halterungen gebaut und so kann die Bandschleifer-Station ohne Hindernis eingehängt werden.

neuer Anschlag für den Frästisch

neuer Anschlag für den Frästisch

neuer Anschlag für den Frästisch

neuer Anschlag für den Frästisch

Dies ist bereits ein etwas älteres Projekt. Der Initiator war Heiko Rech, dessen Blog zu jener Zeit recht erfolgreich war.
Heute bietet er Online-Kurse unter Kurswerkstatt-Saar.de an.

Leider ist dieser Beitrag im Laufe der Zeit aus meinem Blog verschwunden. 

Hier ist noch der alte Anschlag des Festool CMS Frästisches im Original zu sehen.
Für die notwendigen Arbeiten ist dieser Anschlag ausreichend, jedoch fehlen wichtige Hilfsmittel, die der neue Anschlag bietet.

 

erforderlicher Rahmen

Der neue Fräsanschlag erfordert eine andere Befestigung am Frästisch.
Diesen Spannrahmen hatte ich schon vorher gebaut und montiert.

Ahorn war für den Spannrahmen die beste Wahl. Ahorn lässt sich sehr gut bearbeiten. Aluschienen gibt es im Internet für wenig Geld.

Schnittplan Multiplex 18mm

Meine Konstruktionsarbeiten erledige ich mit SketchUp. Ich nutze noch die alte Version, die eigenständig unter Windows läuft.

Natürlich wäre es schön, die Arbeiten direkt auf meinem Ubuntu-Computer machen zu können. Aber ich bin nicht bereit, den Preis für SketchUp Cloud zu zahlen.

Hier sind die wichtigsten Teile mit Maßangaben.

Verbindungen

Bei dieser Konstruktion verwende ich kein Massivholz. 18 mm Multiplex ist das richtige Material für dieses Projekt. Es ist formstabil und verzieht sich kaum.
Die Langstücke waren einfach auf dem MFT/3 zuzuschneiden; die Ecken auf der Kappsäge.
Alle Verbindungen sind Lamello-Verbindungen.
Die Lamello Zeta-P2 hat sich wirklich bezahlt gemacht. Absolut präzise und für alle Lamello-Verbindungen einsetzbar.

Absaugkasten

Wie beim Original von Festool ist hier ein ausreichend dimensionierter Absaugkasten eingebaut.
Der Zuschnitt dafür ist etwas knifflig, aber das Endergebnis überzeugt.
Die Winkelschnitte haben alle 22,5 Grad.
Die Verbindungen sind alle nur verleimt. Der Kasten muss nichts tragen und steht beim Absaugen im Unterdruck.

Deckel Absaugkasten

Hierfür ist kein 18mm starkes Holz nötig.
&mm Sperrholz reichen aus. KEIN MDF !!

Passprobe

Die Teile für den Absaugkasten habe ich zum Verleimen mit Paketklebeband fixiert.
Klebebänder sind beim Verleimen von Gehrungen immer sehr hilfreich.
Beim Ausprobieren kann man sehr gut feststellen, ob alle rechten Winkel eingehalten werden können und ob alle Lamellen an der richtigen Stelle sitzen.

Zentrierung

Wenn die Frontteile ausgerichtet und verleimt sind, wird das "Zentrierbrett" montiert.
Dieses hält die beiden Backen in einer sehr stabilen und zum Frästisch ausgerichteten Position.

Dies ist das schwarze Teil im Hintergrund. Hier habe ich einige Lamellos platziert um eine kraftvolle Verbindung zu den beiden Anschlägen zu schaffen.

Verleimen

Da war ich etwas vorsichtiger als sonst. Der rechte Winkel muss immer stimmen. Ich habe auch tatsächlich eine Stunde gewartet, bis ich die Zwingen wieder abgebaut habe. Sonst war es meistens nur eine halbe Stunde.

Alu-Anschläge

Diese Anschläge sind wirklich gut. Genau für diesen Zweck.
Die Innenseiten müssen aber noch auf 45 Grad geschnitten werden.
Das geht ganz einfach mit der Kappsäge. Drehzahl auf niedrigster Stufe und sehr wenig Vorschub.

erster Test auf dem Frästisch

Alle Teile waren verleimt, die Knebelschrauben alle drin und die Führungsschrauben auf dem Tisch passen auch.
Heiko Rech hat andere Klemmen, die vielleicht für die Befestigung auf dem Tisch fester sein könnten. Die kleinen Knebel sind doch schwer anzuziehen. Aber es hält und die erste Fräsung war sehr gut.

Anschlag für den Frästisch

Zubehör für den Frästisch

Auch die Zubehörteile, die Heiko Rech beschrieben hatte, habe ich nachgebaut.

Allerdings die Federbretter aus Holz habe ich gleich entsorgt. Für wenig Geld gibt es die Folgenden zu kaufen. Die sind gut.

Fräshilfe für Festool OF-1400 / OF-1010

Fräshilfe für Festool OF-1400 / OF-1010

Fräshilfe für Festool OF-1400 / OF-1010

Irgendwann wollte ich die Festool Fräshilfe selbst nachbauen.

Mit meinem ersten Ergebnis war ich zufrieden, denn die Fräshilfe macht genau das, was sie soll.

Für einen Kollegen baute ich dann einen Nachbau mit Querschrauben und Plexiglasführungen. Das Teil sah wirklich gut aus, und so beschloss ich, weitere Exemplare zu bauen.

Die bei Festool angebotene Fräshilfe verfügt über eine Absaugungsmöglichkeit auf der Platte. Macht das Sinn? Wieviel Schläuche kann man denn anschließen? Nein – diese Funktion lasse ich weg.

Acrylglas gegossen

Über den Unterschied zwischen gegossenem und gezogenem Acrylglas konnte ich mich ausreichend informieren.

Gegossenes Acrylglas ist zwar wesentlich teurer, aber ich wollte es unbedingt ausprobieren. Bestellt habe ich das Material bei Kunststoffplattenonline.de.

Die Lieferung ist gut angekommen – trotz der üblichen Lieferprobleme mit DPD.

Zuschnitt

Angeblich ist gegossenes Acrylglas besser zu bearbeiten.
Tauchsäge TS 55 auf Drehzahl 1, einmal rückwärts über das Acrylglas gezogen und dann mit einem Schnitt getrennt.
Die Sägespuren machten keinen Unterschied.

Problem bei den Senkungen der Bohrungen zuvor war, die Senkungen waren „eckig“ und unsauber. Trotz nachschärfen der Senker.
Aus diesem Grund habe ich einen neuen Senker von FAMAG gekauft. Das Ergebnis ist selbstredend. Sehr gut. Tja, man kauft immer mindestens 3 mal. Dieser Senker ist sein Geld wert.

Jetzt muss ich doch einen Unterschied der Qualitäten vom Acrylglas feststellen können.
Gefühlsmäßig ließ sich des Gegossene „weicher“ fräsen. Das Ergebnis ist aber das gleiche.

Die Bohrungen sind eingebracht und die Fräsungen sauber.

Nun müssen noch die Ecken ab.
Dies geht einfach mit der Kappsäge KS 120. Drehzahl auf 1 und los. Natürlich Vereinfacht mit einem Abstandshalter.

Trotz großer Vorsicht sind die Schnittflächen oft „unschön“. Auf die Funktion der Fräshilfe hat das keinen Einfluss – es ist nur ein optisches Thema.

Flammpolieren ist keine große Kunst, erfordert aber Vorarbeit:

  • Die Kanten zunächst brechen, damit man sich beim Anziehen nicht die Finger aufreißt.

  • Grob abziehen, danach fein mit der Abziehklinge von Festool. Der Unterschied ist enorm!

Früher habe ich die Kanten immer geschliffen, wie oft empfohlen. Heute weiß ich: Nach dem Abziehen mit der Festool-Klinge ist Schleifen nicht mehr nötig, solange die Kante sauber vorbereitet ist.

Fräshilfe für Festool OF-1400 / OF-1010

Mal sehen, wie das Ergebnis ist.
Sterngriffe mit festem Gewinde 6mm, Unterlegscheibe und rein in die Quermutter.
Passt!
Es ist schon einige Arbeit und die Zeit vergeht im Fluge, doch das Ergebnis entschädigt für alles.

Wer gern eine solche Fräshilfe von mir haben möchte: ich verkaufe diese gern.

Festool Anschlag auf der Bosch GTS 10 XC

BOSCH GTS10XC

Festool Anschlag auf der Bosch GTS 10 XC

Der originale Anschlag von Bosch sieht irgendwie niedlich aus. Wahrscheinlich wird er auf dem Bau auch seinen Zweck erfüllen.
Doch für etwas anspruchsvollere Anwendungen wird er nicht geeignet sein.
Die Breite des Anschlag ist nicht ausreichend, das Material ist Kunststoff und das Spiel der Führung ist viel zu groß.

fertiger Anschlag

Diesen Anschlag habe ich noch von der Festool Tischkreissäge CMS TS 55. Diese Tischkreissäge war einfach schlecht! Es hing nur eine normale Tauchsäge unter dem Modul, das in einem Rahmen (CMS) eingespannt war. Damals war ich noch begeistert von Festool-Produkten.
Schnell merkte ich, dass dies der falsche Weg zu einem befriedigenden Hobby ist.
Nun, es sollte nicht schwer sein, diesen Anschlag an die Bosch TKS anzupassen.

VAC-SYS

Diesen Anschlag habe ich noch von der Festool Tischkreissäge CMS TS 55. Diese Tischkreissäge war einfach schlecht! Es hing nur eine normale Tauchsäge unter dem Modul, das in einem Rahmen (CMS) eingespannt war. Damals war ich noch begeistert von Festool-Produkten.
Schnell merkte ich, dass dies der falsche Weg zu einem befriedigenden Hobby ist.
Nun, es sollte nicht schwer sein, diesen Anschlag an die Bosch TKS anzupassen.

VAC-SYS

Die Schienenabmessungen waren gleich. Es müsste also ein Leichtes sein, die Schiene auf dem Schiebetisch der Bosch spielfrei zu befestigen. Nur das seitliche Spiel des Schiebetisches selbst ist noch zu berücksichtigen.
Nach einigen Überlegungen machte ich mich an die Arbeit und präparierte die Bosch-Schiene für den Festool-Anschlag.

VAC-SYS
VAC-SYS
VAC-SYS
VAC-SYS
VAC-SYS
VAC-SYS
VAC-SYS
VAC-SYS
neue Stechbeitel der Marke MHG

neue Stechbeitel der Marke MHG

neue Stechbeitel

neue Stechbeitel der Marke MHG

Warum brauche ich neue Stechbeitel?
Weil ich mit meinen „alten“ Stechbeiteln unzufrieden bin. Ich habe damals die von "Kirschen" gekauft, weil diese offenbar schon ewig auf dem Markt sind und weit bekannt.
Zum Zeitpunkt es Kaufes wusste ich noch nicht, dass diese neu nicht gebrauchsfertig sind. Die Kirschen-Stechbeitel sind poliert und mit einer "Schutzschicht" versehen. So ist die Spiegelseite nicht plan. Mit Mühe habe ich damals die Kirschen-Beitel geschliffen und geschärft. Sahen trotzdem irgendwie billig aus. Na ja, sie haben ihren Zweck erfüllt, aber ich mochte sie nicht.

Stechbeitel im Vergleich

In einigen Foren habe ich nach ähnlichen Erfahrungen gesucht und wurde in meiner Annahme bestätigt. Durch die Bank wurden die Kirschen-Beitel schlecht bewertet. So kam ich auch auf den Hersteller MHG.

Wenn ich etwas kaufen will, informiere ich mich vorher im Internet. So auch hier.
Wichtig war eine Seitenfase bis zur Spiegelseite, um auch an enge Stellen zu kommen. Das können die Beitel von MHG: Rundheft Esche geölt, Klinge fein geschliffen und Seitenfase bis Spiegelseite.
Ich bestellte sie für 87,00 Euro inkl. Versand.

Stechbeitel

Das Aussehen der Beitel hat mich sehr überrascht. Sehr gute Qualität!
Keine Macken oder Kratzer. Sauber verarbeitet und sie liegen sehr gut in der Hand. Schneiden sie auch?
Habe ich gleich ausprobiert. Die Klingen sind rasiermesserscharf. Die Haare auf der Hand schneiden die Klingen sofort ab. Ein Test auf Holz war auch super. Da kann ich nur sagen: Spitze!
Jetzt kann der eine oder andere sagen: „Ich will nur Nussbaum oder Speziallegierung im Stahl“. Naja, die sollen ihren Job gut machen.

Stechbeitel

Mit dem Kauf der Stechbeitel von MHG Messerschmidt GmbH bin ich rundum zufrieden. Ich muss nichts nacharbeiten oder vorbereiten wie bei den "Kirschen"-Beiteln.
Die Beitel von Kirschen sind teurer, nicht gebrauchsfertig, nicht fertig geschliffen, schief, stumpf und liegen nicht gut in der Hand. Meine Meinung.
Selbst in der Beschreibung der Beitel wird auf den unbrauchbaren Zustand hingewiesen.
Nur jeder kauft sie...
Trotz meines Holzhobbys bin ich kein Experte für Stechbeitel, aber nach meinen Eindrücken kann ich die MHG-Stechbeitel nur empfehlen.