Welchen Werkstattsauger brauche ich? Tipps für jede Werkstatt

Welchen Werkstattsauger brauche ich? Tipps für jede Werkstatt

Festool CTL 26

Werkstattsauger

Am 30. Januar 2011 kaufte ich meinen ersten Werkstattsauger – einen Festool CTL MIDI. Für die damalige Zeit war dieser kompakte Sauger aus meiner Sicht das Maß der Dinge. Er arbeitet heute, viele Jahre später, immer noch zuverlässig und hat kaum an Saugleistung verloren. Das spricht eindeutig für seine Qualität.

Der zweite von mittlerweile drei Werkstattsaugern war ein Festool CTL 26 E. Der CTL MIDI eignet sich hervorragend für handgeführte Maschinen, stößt bei größeren stationären Maschinen wie einer Tischkreissäge oder Kappsäge jedoch an seine Grenzen. Dafür bietet der CTL 26 mit seinem größeren Behälter und der höheren Luftleistung deutliche Vorteile.

Damals gab es für mich keine bessere Alternative als Festool. Die Sauger waren hervorragend verarbeitet, leistungsstark und perfekt auf die eigenen Maschinen abgestimmt. Entsprechend überzeugt war ich von der Marke und ihrem durchdachten System.

Werkstattsauger

Welchen Werkstattsauger brauche ich?

Solche Nass- Trockensauger gibt es wie Sand am Meer und in jeglicher Ausführung. Viele Anfänger lassen sich durch den Preis und der "Wattzahl" täuschen und kaufen solche noname-Werkstattsauger.
Selbst ALDI und LIDL bieten Werkstattsauger an.

Doch was macht einen guten Werkstattsauger aus?
Im gewerblichen Bereich gibt es nicht viele Möglichkeiten auf preisgünstige Werkstattsauger auszuweichen. Die Verodnung der Staubklassen schränken die Auswahl ein.

In einer Holwerker-Werkstatt wird ein Sauger sicher nicht täglich 8 Stunden in Betrieb sein. Und die teilweise sinnfreie Verordnungen brauchen wir nicht.

 

Die wichtigsten Kriterien sind:

  • Automatische Gerätesteckdose – Der Sauger startet automatisch, sobald die angeschlossene Maschine eingeschaltet wird.
  • Hoher Luftstrom und Unterdruck – Entscheidend für Schleifmaschinen, Oberfräsen und Sägen.
  • Staubklasse – Für Holzarbeiten genügt oft Klasse L, wer regelmäßig Holz- oder mineralische Stäube absaugt, ist mit M besser aufgestellt.
  • Leiser Betrieb – Wer stundenlang arbeitet, merkt schnell den Unterschied zwischen einem lauten und einem leisen Sauger.
  • Lange Ersatzteilversorgung – Ein guter Sauger hält oft 15 bis 20 Jahre.
  • Preisgünstige Verbrauchsmaterialien - wie Staubbeutel und Filter

Meine Einschätzung der Hersteller

Festool

  • Hervorragende Saugleistung.
  • Sehr leise.
  • Perfektes Zusammenspiel mit den eigenen Maschinen.
  • Hohe Ersatzteilverfügbarkeit.
  • Nachteil: sehr hoher Kaufpreis und unverschämt hohe Preise für die Staubbeutel (wenn man nicht die von TEMU nimmt)

Starmix

  • Sehr leistungsstark.
  • Hervorragende Filterabreinigung.
  • Besonders im professionellen Bereich eine echte Alternative.
  • Meist günstiger als Festool.

Nilfisk

  • Robuste Geräte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Für viele Hobbywerkstätten vollkommen ausreichend.

Kärcher Professional (NT-Serie)

  • Deutlich besser als die gelben Heimwerkergeräte.
  • Für Werkstatt und Baustelle gut geeignet.
Festool Beutel

Verbrauchsmaterialien

Sicher kann man einen Werkstattsauger auch ohne Filtersack betreiben. In der Praxis ist das jedoch wenig sinnvoll. Der Feinstaub setzt den Hauptfilter schnell zu, das Geräteinnere verschmutzt erheblich und auch die Entleerung des Behälters ist deutlich unangenehmer. Ein Filtersack verlängert deshalb nicht nur die Standzeit des Filters, sondern erleichtert auch die Entsorgung des Staubs.

Weniger Verständnis habe ich allerdings für die Preisgestaltung der Originalbeutel. Festool verlangt für fünf Filtersäcke des CTL MIDI über 42 Euro – also rund 8,40 Euro pro Beutel.

Ich kaufe diese Beutel inzwischen bei Temu. Dort kosten zehn kompatible Staubbeutel etwa 9,50 Euro – also weniger als ein Zehntel des Preises pro Beutel. Einen qualitativen Unterschied konnte ich bei meiner Nutzung bislang nicht feststellen. Verarbeitung, Passform und Saugleistung entsprechen aus meiner Sicht den Originalbeuteln.

Das gilt für andere Marken auch.

Nicht immer ist das Originalzubehör die wirtschaftlich sinnvollste Wahl. Gerade bei Verbrauchsmaterial lohnt sich ein genauer Preisvergleich.

werkstattsauger

Welchen Werkstattsauger brauche ich?

Welcher Werkstattsauger der richtige ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Maschinen angeschlossen werden sollen und wie häufig der Sauger zum Einsatz kommt.

Für Einsteiger und Hobbyholzwerker

Ein kompakter Sauger mit 20 bis 25 Litern Behältervolumen reicht meist völlig aus. Er eignet sich hervorragend für:

  • Exzenterschleifer
  • Oberfräse
  • Stichsäge
  • Handkreissäge
  • Domino- oder Lamello-Fräse

Hier sind Modelle wie der Festool CTL MIDI, Starmix ISP iPulse oder Nilfisk Aero eine gute Wahl.

Welcher Werkstattsauger der richtige ist, hängt in erster Linie davon ab, welche Maschinen angeschlossen werden sollen und wie häufig der Sauger zum Einsatz kommt.

Für Einsteiger und Hobbyholzwerker

Ein kompakter Sauger mit 20 bis 25 Litern Behältervolumen reicht meist völlig aus. Er eignet sich hervorragend für:

  • Exzenterschleifer
  • Oberfräse
  • Stichsäge
  • Handkreissäge
  • Domino-Fräse
  • Kappsäge

Hier sind Modelle wie der Festool CTL MIDI, Starmix ISP iPulse oder Nilfisk Aero eine gute Wahl.

Für die Hobbywerkstatt mit stationären Maschinen

Wer zusätzlich mit einer Tischkreissäge, Abricht- und Dickenhobel oder Bandsäge arbeitet, sollte mindestens einen Sauger der 26- bis 36-Liter-Klasse wählen.

Geeignet sind beispielsweise:

  • Festool CTL 26
  • Festool CTM 26
  • Starmix iPulse M
  • Nilfisk Attix

Mehr Behältervolumen bedeutet längere Arbeitsintervalle ohne Entleerung.

Für professionelle Anwender

Wer täglich arbeitet oder mehrere Maschinen gleichzeitig absaugt, sollte auf folgende Punkte achten:

  • automatische Filterabreinigung
  • Staubklasse M
  • hohe Luftleistung
  • robuste Schlauchanschlüsse
  • gute Ersatzteilversorgung

Meine Empfehlung

Aus eigener Erfahrung würde ich heute folgendermaßen entscheiden:

  • Gelegentliche Holzarbeiten: Festool CTL MIDI oder ein vergleichbarer Sauger.
  • Regelmäßiger Möbelbau: Festool CTL 26 oder ein gleichwertiges Modell von Starmix.
  • Stationäre Maschinen: Werkstattsauger plus eine leistungsfähige stationäre Absauganlage.

Ein häufiger Fehler ist übrigens, den Sauger zu klein zu kaufen. Viele Holzwerker beginnen mit einem kleinen Modell und steigen nach einigen Jahren ohnehin auf eine größere Ausführung um.

Ein guter Werkstattsauger ist keine Luxusanschaffung, sondern eine Investition in sauberes Arbeiten, den Schutz der Gesundheit und eine längere Lebensdauer der Maschinen.

Ist FESTOOL sein Geld wert? Ein ehrlicher Erfahrungsbericht

Ist FESTOOL sein Geld wert? Ein ehrlicher Erfahrungsbericht

Festool Werkzeuge

Ist FESTOOL sein Geld wert?

Mit dem Holzwerken habe ich erst relativ spät begonnen. Davor gab es viele andere Hobbys und Interessen.

Der eigentliche Auslöser für den Kauf meiner ersten Festool-Maschine war ein defekter Bosch-Akkuschrauber. Aus Neugier zerlegte ich das Gerät, um es vielleicht noch reparieren zu können. Was ich im Inneren vorfand, war ernüchternd: Überall Kunststoffteile, die stark belastet wurden. Mir war sofort klar, dass eine solche Konstruktion auf Dauer nicht besonders langlebig sein konnte.

Der Preis von Festool war damals für mich nicht das entscheidende Kriterium. Ausschlaggebend war vielmehr der Wunsch, Werkzeuge zu kaufen, die auf Langlebigkeit, Präzision und den täglichen Einsatz ausgelegt sind. Lieber einmal mehr investieren als ständig neues Werkzeug kaufen.

Diese Entscheidung habe ich bis heute nicht bereut. Die Maschinen von Festool überzeugen durch ihre Verarbeitung, ihre Genauigkeit und das durchdachte System aus Maschinen, Zubehör und Absaugung. Gerade für anspruchsvolle Holzarbeiten ist das ein echter Vorteil.

Allerdings hat sich der Markt verändert. Hersteller wie Makita, Bosch Professional, DeWalt oder Metabo haben in den vergangenen Jahren deutlich aufgeholt. Der Qualitätsvorsprung von Festool ist längst nicht mehr so groß wie früher – der Preisunterschied dagegen schon.

Was also macht Festool heute noch so besonders? Genau dieser Frage möchte ich im weiteren Verlauf auf den Grund gehen.

Festool unterscheidet sich weniger durch einzelne technische Sensationen als durch das Gesamtkonzept. Gerade dieses Zusammenspiel macht die Marke bis heute besonders.

  • Präzision: Maschinen sind auf exaktes Arbeiten ausgelegt. Führungsschienen, Anschläge und Einstellmöglichkeiten funktionieren sehr genau und wiederholbar.
  • Systemgedanke: Fast alle Maschinen, Absaugungen, Führungsschienen, Systainer und Zubehörteile sind miteinander kompatibel. Das spart Zeit und erhöht die Effizienz.
  • Verarbeitung: Hochwertige Materialien, enge Fertigungstoleranzen und eine insgesamt sehr robuste Konstruktion sorgen für eine lange Lebensdauer.
  • Staubabsaugung: Festool gehört seit Jahren zu den führenden Herstellern bei der Staubabsaugung. Das ist nicht nur sauberer, sondern verbessert auch die Arbeitsqualität und schont die Gesundheit.
  • Ersatzteilversorgung: Für viele Maschinen sind Ersatzteile noch nach vielen Jahren erhältlich. Das macht Reparaturen wirtschaftlich und verlängert die Nutzungsdauer.
  • Ergonomie: Gewicht, Balance und Bedienung sind meist sehr durchdacht. Gerade bei längerem Arbeiten macht sich das bemerkbar.
  • Wiederverkaufswert: Gebrauchte Festool-Maschinen erzielen oft erstaunlich hohe Preise. Der Wertverlust ist deutlich geringer als bei vielen anderen Marken.

Trotzdem ist Festool heute nicht mehr konkurrenzlos. Bosch Professional, Makita, DeWalt, Mafell oder Metabo haben in den letzten Jahren erheblich aufgeholt. In manchen Bereichen sind diese Hersteller sogar gleichwertig oder überlegen. Wer beispielsweise eine Kappsäge, einen Akkuschrauber oder eine Tischkreissäge sucht, findet heute auch außerhalb von Festool hervorragende Alternativen.

Der eigentliche Vorteil von Festool liegt deshalb nicht darin, dass jede einzelne Maschine die beste am Markt ist. Besonders ist das perfekt aufeinander abgestimmte System. Wer mehrere Festool-Maschinen besitzt, profitiert von diesem Zusammenspiel jeden Tag. Wer dagegen nur eine einzelne Maschine kaufen möchte, sollte durchaus auch andere Hersteller in den Vergleich einbeziehen.

Festool Service

Service von FESTOOL - mangelhaft

Vor etwa zehn Jahren hatte ich noch häufiger Kontakt zum Festool-Service. Damals besaß ich erst wenige Maschinen und war hin und wieder auf Unterstützung angewiesen.

Was mich damals beeindruckte, war die persönliche Betreuung. Nach einer Reklamation wurde ich sogar mehrfach direkt aus Wendlingen angerufen – nicht von einem anonymen Callcenter, sondern von Mitarbeitern, die sich mit den Produkten auskannten und sich tatsächlich um das Problem kümmerten.

Auch die Garantieleistungen funktionierten stets reibungslos. Reklamationen wurden unkompliziert abgewickelt und ich hatte jederzeit das Gefühl, als Kunde ernst genommen zu werden. Genau dieser Service war für mich ein wichtiger Bestandteil der Marke Festool.

Heute hat sich mein Eindruck allerdings deutlich verändert. Der persönliche Kontakt ist weitgehend verschwunden und bei einer Reparaturanfrage hatte ich das Gefühl, als Kunde eher abgefertigt als beraten zu werden. Die angebotene Lösung empfand ich als völlig überzogen und wirtschaftlich nicht nachvollziehbar.

Für eine Premiummarke gehören nicht nur hochwertige Maschinen, sondern auch ein erstklassiger Kundendienst. Genau hier sehe ich bei Festool heute erheblichen Nachholbedarf.

Welche Alternativen gibt es zu Festool?

Hier ist eine detaillierte Übersicht der besten Alternativen zu Festool, unterteilt nach verschiedenen Kategorien und Anwendungsbereichen.

Festool ist bekannt für sein System (Kompatibilität von Maschinen, Absaugung und Systainern), hohe Präzision, Ergonomie und einen exzellenten (aber teuren) Service. Wenn man Alternativen sucht, hängt es davon ab, welchen Aspekt man priorisieren möchte: den Preis, die reine Robustheit oder ein ähnliches System.

1. Die direkten System-Konkurrenten (Premium-Bereich)

Diese Marken bieten ein ähnliches Ökosystem aus Maschinen, Führungsschienen, Akku-Plattformen und Aufbewahrungssystemen und richten sich ebenfalls an Profis.

  • Mafell:

    • Warum Alternative: Mafell ist in vielen Bereichen (insb. Sägen, Zimmerei) noch kompromissloser auf Präzision und Langlebigkeit ausgelegt als Festool. Sie sind oft "Made in Germany" und gelten als die Referenz für Schreiner und Zimmerer.

    • Vor- und Nachteile: Extrem robust und präzise, aber oft noch teurer als Festool. Das Zubehörsortiment ist fokussierter, nicht ganz so breit wie das "Baukasten"-System von Festool.

    • Highlight: Die Tauchsägen (MT 55 cc) und die Erika-Zugsäge gelten oft als die besten auf dem Markt.

  • Bosch Professional (mit ProCORE und L-Boxx):

    • Warum Alternative: Bosch hat massiv in sein 18V-Akku-System und das L-Boxx-System (das dem Systainer ähnelt) investiert. Sie bieten eine riesige Bandbreite an Werkzeugen, die sehr robust und zuverlässig sind.

    • Vor- und Nachteile: Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu Festool. Die Akku-Plattform (AMPShare) ist offen für andere Hersteller (wie Fein, Rothenberger). Nicht ganz die gleiche Feinabstimmung in der Ergonomie wie Festool, aber sehr nah dran.

    • Highlight: Die BITURBO-Serie ist extrem leistungsstark und kabellosen Geräten ebenbürtig.

  • Metabo (mit CAS und MetaBOX):

    • Warum Alternative: Metabo ist bekannt für extrem langlebige Motoren und Metallgetriebe. Sie haben mit CAS (Cordless Alliance System) eine der größten herstellerübergreifenden Akku-Allianzen geschaffen. Die MetaBOX ist stapelbar und kompatibel.

    • Vor- und Nachteile: Sehr robust und langlebig, besonders bei Bohrmaschinen und Winkelschleifern. Das Holzbearbeitungs-Sortiment ist kleiner als bei Festool, aber solide.

    • Highlight: Führend bei Akku-Technologie und Metallbearbeitung.

2. Die Spezialisten (Fokus auf bestimmte Gewerke)

Wenn Sie nicht das gesamte System benötigen, sondern nur eine sehr gute Maschine für einen bestimmten Zweck.

  • Tauchsägen (Die Festool-Paradedisziplin):

    • Mafell MT 55 cc: Die wohl beste Tauchsäge überhaupt (schnellerer Blattwechsel, extrem präzise).

    • Makita (SP6000J): Eine sehr solide und günstigere Alternative, die von vielen Profis genutzt wird. Sie hat einen guten Parallelanschlag und passt auf viele Führungsschienen (teilweise kompatibel).

    • Bosch (GKT 18V-52 GC): Eine sehr gute, kompakte Akku-Tauchsäge im Bosch-System.

  • Exzenterschleifer (Fokus auf Absaugung und Finish):

    • Mirka (DEROS): Ist der Hauptkonkurrent zum Festool Rotex/ETS. Der Mirka DEROS ist extrem leicht, flach und hat eine hervorragende Absaugung (Multi-Loch-Teller). Er ist der Favorit vieler Maler und Lackierer.

    • Festool hat allerdings den ROTEX (Getriebe-Exzenter), der schwer zu ersetzen ist. Am ehesten noch durch den Bosch GET oder Metabo SXE (Duo-Modus).

  • Oberfräsen:

    • DeWalt (z.B. DWE625): Sehr leistungsstarke und beliebte Oberfräsen, besonders im amerikanischen Raum, aber auch hier sehr geschätzt.

    • Makita (RT0700C): Eine extrem vielseitige und günstige kleine Einhandfräse, die in keiner Werkstatt fehlen sollte.

3. Preis-Leistungs-Alternativen (Der clevere Heimwerker/Profi)

  • Makita:

    • Warum Alternative: Makita bietet ein riesiges Sortiment, eine der größten 18V-Akku-Plattformen und ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Maschinen sind robust und zuverlässig, auch wenn sie nicht dieselbe "Premium-Haptik" wie Festool haben.

    • Nachteil: Das Aufbewahrungssystem (MakPac) ist weniger raffiniert als der Systainer. Das Führungsschienensystem ist gut, aber weniger modular.

  • DeWalt:

    • Warum Alternative: Ähnlich wie Makita, sehr stark im Akku-Bereich (20V Max / FlexVolt). Die Maschinen sind oft sehr leistungsstark und robust gebaut.

    KA 65

    Was hat sich bei meinen Kaufentscheidungen geändert?

    Vor einigen Jahren brachte Festool eine eigene elektronische Wasserwaage auf den Markt. Als bekennender „Festool-Junkie“ stand für mich zunächst fest: Die muss ich haben.

    Also fuhr ich zu meinem Fachhändler. Während der Vorführung erklärte er mir, dass die Technik der Festool-Wasserwaage von Stabila stamme. Direkt daneben hingen die nahezu baugleichen Modelle von Stabila.

    Der Unterschied? Rund 100 Euro.

    Technisch konnte ich keinen nennenswerten Unterschied erkennen. Funktion, Verarbeitung und Ausstattung waren praktisch identisch. Lediglich Farbe, Logo und der Markenname unterschieden sich.

    Da stellte ich mir die Frage: Soll ich tatsächlich 100 Euro mehr bezahlen, nur weil auf dem Gehäuse „Festool“ steht? Meine Antwort war eindeutig: Nein. Ich kaufte die Wasserwaage von Stabila.

    Genau dieses Erlebnis hat meine Kaufentscheidungen nachhaltig verändert. Seitdem schaue ich bei jeder Festool-Neuheit deutlich kritischer hin. Nicht alles, was in den typischen Festool-Farben erscheint, ist automatisch eine Eigenentwicklung oder rechtfertigt den deutlichen Aufpreis.

    Der Markenname allein ist für mich heute kein Kaufargument mehr. Entscheidend sind Technik, Qualität und Preis – und nicht die Farbe des Kunststoffgehäuses.

    Der nächste Kandidat, bei dem ich mir dieselbe Frage gestellt habe, war das Multifunktionswerkzeug von Festool.(Oszillierer)

    Damals gab es ausschließlich die kabelgebundene Version – zu einem Preis von rund 600 Euro. Das empfand ich schon damals als ausgesprochen hoch.

    Direkt daneben lag beim Fachhändler der FEIN MultiMaster. Auf meine Frage nach den technischen Unterschieden erklärte mir der Händler, dass beide Maschinen im Wesentlichen auf derselben Technik basieren. Festool habe das bewährte Antriebskonzept von FEIN übernommen, ein eigenes Gehäuse entwickelt und die Maschine unter eigenem Namen zu einem deutlich höheren Preis angeboten.

    Für mich war die Entscheidung damit gefallen. Ich kaufte den FEIN MultiMaster für damals etwa 230 Euro – also für weniger als die Hälfte des Preises der Festool-Version.

    Mit dieser Maschine habe ich über viele Jahre gearbeitet und sie hat mich nie enttäuscht. Für mich war das der Beweis, dass man nicht automatisch zur teuersten Maschine greifen muss. Manchmal erhält man die gleiche Technik unter einem anderen Namen zu einem wesentlich günstigeren Preis.

    Von da an begann mein Misstrauen gegenüber Festool. Hierfür gibt es noch viele Beispiele.

    Zustimmung

    Würde ich heute noch FESTOOL-Maschinen kaufen?

    Eindeutig ja – allerdings nur dann, wenn eine Festool-Maschine gegenüber der Konkurrenz tatsächlich einen technischen oder qualitativen Vorteil bietet. Einen hohen Aufpreis allein für den Markennamen zu bezahlen, kommt für mich heute nicht mehr infrage.

    Zurzeit sind 39 meiner Maschinen und Geräte bei Festool registriert. Ich habe die Marke also über viele Jahre intensiv genutzt und kann ihre Entwicklung recht gut beurteilen.

    Gerade zu Beginn meines Hobbys haben hochwertige Werkzeuge viele handwerkliche Schwächen ausgeglichen. Präzise Maschinen erleichtern den Einstieg und führen oft schneller zu guten Ergebnissen. Mit zunehmender Erfahrung verliert dieser Vorteil jedoch an Bedeutung. Heute weiß ich, dass sich hochwertige Holzarbeiten auch mit Maschinen anderer Hersteller problemlos realisieren lassen.

    Vor allem die Preisentwicklung sehe ich inzwischen sehr kritisch. Festool verlangt heute Preise, die aus meiner Sicht häufig nicht mehr im Verhältnis zum tatsächlichen Mehrwert stehen. Hinzu kommt, dass viele Maschinen längst nicht mehr ausschließlich in Deutschland gefertigt werden. Das früher selbstverständliche Qualitätsmerkmal „Made in Germany“ findet sich bei zahlreichen Produkten nicht mehr.

    Festool baut nach wie vor hervorragende Maschinen. Der Preis allein ist für mich heute jedoch kein Qualitätsmerkmal mehr. Jede Maschine muss ihren Aufpreis gegenüber der Konkurrenz erst verdienen.

    Record Power WG250 im Praxistest: Vorteile und Einsatzmöglichkeiten

    Record Power WG250 im Praxistest: Vorteile und Einsatzmöglichkeiten

    WG250 ausgepackt

    Nassschleifmaschine WG 250

    Seit Jahren schleife und schärfe ich alle meine Schneidwerkzeuge selbst. Lange Zeit habe ich dafür Nassschleifsteine verwendet, heute arbeite ich überwiegend mit Diamantschleifsteinen.

    Das war allerdings immer eine eher lästige und zeitaufwendige Arbeit. Nach zehn geschärften Stechbeiteln schmerzten die Finger bereits deutlich. Das Ergebnis war zwar stets einwandfrei, der manuelle Aufwand jedoch erheblich.

    Deshalb habe ich mir zahlreiche YouTube-Videos über Nassschleifmaschinen angesehen. Der Maschinenhandel Meyer bietet hierzu sehr informative Beiträge an. Vorgestellt und miteinander verglichen wurden beispielsweise die Record Power WG 250 sowie die Tormek T4 und T8.

    Die Unterschiede zwischen den Maschinen werden dort sehr gut erklärt. Besonders wichtig war für mich die Information, dass das Zubehör beider Hersteller untereinander kompatibel ist.

    Und dann kam der Preis: Eine Tormek kostet mindestens doppelt so viel wie die Record Power WG 250.

    Tormek Zubehör

    Record Power WG 250 als Set

    Früher hätte ich gar nicht weiter darüber nachgedacht und mir sofort die Tormek T8 samt Diamantschleifsteinen gekauft.

    Nach einer kritischeren Betrachtung vieler sogenannter Markenwerkzeuge bewerte ich heute das Verhältnis von Preis und Qualität deutlich nüchterner. Diese Erfahrung habe ich nicht nur bei Schleifmaschinen, sondern beispielsweise auch bei Festool-Produkten gemacht.

    Am Mittwoch habe ich die Record Power WG 250 sowie zwei Messerschleifvorrichtungen von Tormek beim Maschinenhandel Meyer bestellt. Die WG 250 war für 299 Euro inklusive Versand im Angebot.

    Aufgrund verschiedener Erfahrungsberichte im Internet habe ich bewusst nicht die Messerschleifvorrichtungen von Record Power gekauft, sondern mich für die von Tormek entschieden. Sie sind zwar etwas teurer, sollen aber hinsichtlich Verarbeitung und Handhabung deutlich besser sein.

    Wie auch immer – für knapp 400 Euro habe ich damit zunächst alles zusammen, was ich für meine Schleifarbeiten benötige.

    Record Power WG250

    los geht's

    Schon heute konnte ich die Maschine auspacken.

    Der Zusammenbau ist erfreulich einfach und in wenigen Minuten erledigt.

    Natürlich habe ich sofort einige ältere Stechbeitel geschärft. Also zunächst Wasser in den Behälter füllen und die Maschine laufen lassen. Den ersten Liter Wasser hat der Schleifstein innerhalb kürzester Zeit vollständig aufgenommen. Deshalb sollte man so lange Wasser nachfüllen, bis der Stein nichts mehr aufnimmt und gleichmäßig benetzt bleibt.

    Sehr wichtig ist auch die Vorbereitung der Lederabziehscheibe. Diese sollte zunächst mit etwas Öl eingerieben werden. Hierfür reicht gewöhnliches Speiseöl völlig aus. Das Leder wird dadurch geschmeidiger und kann die Schleifpaste besser aufnehmen. Die Schleifpaste selbst sollte erst unmittelbar vor dem Abziehen sparsam aufgetragen werden – weniger ist hier mehr.

    Zum Lieferumfang gehören zwei Messhilfen. Mit der einen lässt sich der Schneidenwinkel bestimmen, die andere dient zum Einstellen des korrekten Winkels zwischen Werkstück und Schleifstein.

    Mit diesen Messhilfen habe ich mich allerdings zunächst etwas schwergetan. Das kleine Winkelmessgerät ist aus meiner Sicht eher ein nettes Gimmick als ein wirklich präzises Hilfsmittel.

    Wie auch immer: Es lohnt sich in jedem Fall, sich vor der ersten Benutzung einige Videos zur Handhabung der Maschine anzusehen. Das erleichtert den Einstieg erheblich und erspart manche unnötige Schleifübung.

    Einstellmöglichkeiten

    Bedienung

    Gut, wirklich kompliziert ist die Maschine nicht. Allerdings wirkt manches noch etwas hakelig.

    Die Arbeitsstange liegt tatsächlich exakt parallel zur Motorachse. Zunächst eierte der Schleifstein allerdings deutlich, sodass ich bereits an eine Rücksendung dachte. Dann fiel mir ein, dass genau dieses Verhalten in einem der Videos beschrieben wurde. Nach einiger Zeit richtet sich der Stein tatsächlich selbst aus und läuft vollkommen rund. Nachvollziehen kann ich diesen Effekt zwar bis heute nicht, aber er funktioniert.

    Der Schleifstein hat im Neuzustand einen Durchmesser von 250 mm. Je größer der Durchmesser, desto geringer fällt der Hohlschliff an der Schneide aus – ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

    Die Drehzahl lässt sich über den Regler an der Vorderseite einstellen. Die angegebenen Werte beziehen sich dabei auf den aktuellen Durchmesser des Schleifsteins. Hinzu kommen lediglich der Hauptschalter – mehr braucht es im Grunde nicht.

    Etwas gewöhnungsbedürftig ist dagegen die Höheneinstellung des Führungsstabs. Die Grobeinstellung ist schnell vorgenommen, und die Einstellmutter ist dabei durchaus hilfreich. Mit ihr lässt sich die erforderliche Höhe sehr gut bestimmen, allerdings nicht direkt einstellen. Beim Festziehen neigen die beiden senkrechten Führungen dazu, sich leicht zu verkanten.

    für Beitel

    Stecheisen schärfen

    Das ist für mich der wichtigste Einsatzzweck der Maschine – neben dem Schärfen von Messern und Hobeleisen.

    Die entsprechende Führung gehört bereits zum Lieferumfang, sodass ich keine zusätzliche Schleifvorrichtung von Tormek bestellt habe. Ob die Tormek-Ausführung besser oder schlechter ist, kann ich deshalb nicht beurteilen.

    Die Handhabung ist anfangs allerdings etwas knifflig. Beim ersten Einspannen eines 10-mm-Stechbeitels fiel mir sofort auf, dass dieser leicht schräg in der Führung saß. In diesem Fall würde natürlich auch die Schneide schräg geschliffen werden. Bei breiteren Eisen dürfte dieses Problem seltener auftreten.

    Wichtig ist, dass die Spannbacke wirklich parallel zur Grundplatte ausgerichtet ist. Außerdem sollte der 90-Grad-Winkel vor jedem Schleifvorgang kontrolliert werden. Beim Festziehen der Schrauben verdreht sich der Stechbeitel leicht und liegt dann nicht mehr sauber an der Anlage an.

    Beim ersten Versuch habe ich mich exakt an die Anleitung gehalten. Zunächst den vorhandenen Schneidenwinkel mit dem Winkelmesser bestimmt, anschließend die Einstelllehre entsprechend eingestellt und losgeschliffen.

    Ein fataler Fehler – denn in der Praxis passte der Winkel schlicht nicht.

    Hier hilft letztlich nur die manuelle Einstellung. Mit dem Auge, etwas Erfahrung und einem kurzen Probeschliff kommt man deutlich schneller und sicherer zum Ziel. Aus meiner Sicht ist das sogar die beste Methode, um den vorhandenen Winkel exakt zu treffen und nicht unnötig Material abzutragen. Andernfalls kann man sehr viel Zeit damit verbringen, einen vermeintlich korrekten Winkel erst mühsam herzustellen.

    Messerhalter

    Messer schärfen

    Wir haben – soweit ich das beurteilen kann – sehr gute Küchenmesser von Wüsthof.

    Anfangs war ich von der Schärfe begeistert. Mit der Zeit ließ die Schneidleistung jedoch nach. Auch mit einem hochwertigen Wetzstahl und verschiedenen kleinen Schärfhilfen ließ sich die ursprüngliche Schärfe nicht mehr erreichen.

    Entsprechend gespannt war ich auf das Ergebnis mit der Nassschleifmaschine.

    Zunächst habe ich einige ältere Messer zum Üben eingespannt. Dabei fiel mir sofort auf, dass die Führung des Messers über den Schleifstein etwas Übung erfordert. Die richtige Bewegung muss man sich erst aneignen. Deshalb waren die alten Messer ideale „Versuchsobjekte“.

    Die empfohlenen Schleifwinkel kann man zwar auf der Herstellerseite nachlesen, in der Praxis sind sie jedoch nur eine grobe Orientierung. Entscheidend ist, den Winkel so flach wie möglich zu wählen, ohne dass die Halterung auf dem Schleifstein aufliegt.

    Nach einigen Messern hatte ich den Bogen schließlich heraus. Die Ergebnisse waren sehr überzeugend. Der Papiertest wurde von allen geschärften Messern problemlos bestanden.

    Benötigt man wirklich beide Messerschleifvorrichtungen?

    Aus meiner Sicht: eindeutig ja.

    Kurze Messer lassen sich mit der langen Vorrichtung kaum vernünftig führen. Umgekehrt bietet die kurze Vorrichtung langen Messern zu wenig Halt. Erst beide Vorrichtungen zusammen ermöglichen ein sicheres und präzises Arbeiten über den gesamten Größenbereich.

    Hobeleisen

    Hobeleisen schärfen

    Jetzt wollte ich auch wissen ob der Nassschleifer WG 250 auch Hobeleisen richtig scharf bekommt.
    Das Blatt ist vom neuen Hobel, dessen Blatt ich noch nie geschärft habe.

    Hierbei habe ich den Winkel mit dem Auge kontrolliert. Ein kurzer Probeschliff um zu sehen ob der Winkel stimmt und schon ging es los.

    Das Ergebnis war hierbei auch sehr gut. Das Hobeleisen geht wesentlich leichte über das Holz.

    WG 250 niedriger

    mein Eindruck

    Wer glaubt, mit einem solchen Nassschleifer vom ersten Einsatz an perfekte Ergebnisse erzielen zu können, wird vermutlich enttäuscht sein.

    Die mitgelieferten Hilfsmittel zur Einstellung der Schleifwinkel vermitteln zwar zunächst Sicherheit, in der Praxis haben sie mir jedoch nur begrenzt geholfen.

    Für wirklich gute Ergebnisse sind vor allem Übung und Geduld entscheidend. Hat man das Prinzip einmal verstanden und die richtige Handhabung verinnerlicht, lassen sich stumpfe Messer, Stechbeitel und Hobeleisen mit erstaunlich wenig Aufwand wieder in einen hervorragenden Schärfezustand versetzen – im wahrsten Sinne des Wortes.

    Mit dem Kauf der Record Power WG 250 bin ich insgesamt sehr zufrieden. Nach meinen bisherigen Erfahrungen sehe ich keinen entscheidenden Vorteil, der den mehr als doppelt so hohen Preis einer vergleichbaren Tormek-Maschine rechtfertigen würde. Wer nicht auf ein bestimmtes Zubehör oder einzelne Ausstattungsmerkmale angewiesen ist, erhält mit der WG 250 eine leistungsfähige Nassschleifmaschine zu einem aus meiner Sicht sehr fairen Preis.

    Das Profi-Akkusystem von STIHL: Effizient arbeiten ohne Kabel

    Das Profi-Akkusystem von STIHL: Effizient arbeiten ohne Kabel

    Stihl-Geräte AP

    Das Profi-Akkusystem von STIHL

    Damals, nach dem Hauskauf, hatte der Vorbesitzer einige Gartengeräte zurückgelassen. Darunter war auch eine Bosch-Heckenschere, die lediglich über einen Ein-/Ausschalter verfügte – offenbar eines der ersten Modelle überhaupt. Von Sicherheitsfunktionen keine Spur.

    Nachdem ich mir später eine preisgünstige Heckenschere gekauft hatte, passierte es immer wieder, dass ich beim Schneiden versehentlich das Stromkabel durchtrennte. Das anschließende Flicken des Kabels dauerte schließlich länger als das eigentliche Heckenschneiden.

    Deshalb beschloss ich, mir eine Benzin-Heckenschere von Stihl zu kaufen, und besuchte einen Fachhändler in unserer Nähe.

    Ausgerechnet in diesem Jahr führte Stihl das neue AP-Akkusystem ein. Ich war sofort begeistert und entschied mich für mehrere Akku-Geräte von Stihl. Dazu gehörte auch der Akku-Rasenmäher, der zwar bereits zu Stihl gehörte, aber noch unter dem Markennamen „Viking“ verkauft wurde.

    Viking-Rasenmäher

    taugen Akku-Geräte wirklich für gute Gartenarbeit?

    Natürlich habe ich die Geräte zu Hause sofort ausprobiert, um ihre Praxistauglichkeit zu testen. Vom Ergebnis bin ich bis heute begeistert.

    Die Akku-Heckenschere steht einer Benzin-Heckenschere in puncto Leistung in keiner Weise nach. Das konnte ich sogar einem skeptischen Bekannten bei einem direkten Vergleich eindrucksvoll zeigen.

    Und der Akku-Rasenmäher?

    Nicht ohne Grund hat STIHL diese Marke übernommen. Inzwischen trägt der Rasenmäher nicht nur den Namen STIHL, sondern auch die typischen orange-weißen Farben.

    War der Akku-Rasenmäher überhaupt notwendig, obwohl ich den Husqvarna 105 (heute 305) bereits seit Jahren im Einsatz habe? Ja, denn den vorderen Teil unseres Grundstücks kann der Mähroboter nicht erreichen. Dieser Bereich muss deshalb weiterhin von Hand gemäht werden – und genau dafür ist der Akku-Rasenmäher ideal.

    Stihl

    Die Heckenschere HSA 86

    Vom Gewicht her unterscheiden sich die Benzin- und die Akku-Version inklusive Akku kaum. Auch bei der Leistung gibt es praktisch keinen Unterschied.

    Die großen Vorteile der Akku-Heckenschere liegen jedoch auf der Hand: Sie arbeitet deutlich leiser, benötigt keine Betriebsstoffe wie Benzin und ermöglicht ein völlig kabelloses Arbeiten.

    Erst letzte Woche habe ich die Scherblätter nach langer Zeit wieder geschärft. Dazu gibt es auf YouTube zahlreiche Videos mit hilfreichen Anleitungen.

    Ich habe allerdings nicht nur die Messer geschärft, sondern den kompletten Schneidmechanismus zerlegt, gründlich gereinigt und anschließend neu gefettet. Erstaunlicherweise war nach all den Jahren nahezu alles noch in einem einwandfreien Zustand.

    Mit einer Akkuladung des 200-Wh-Akkus kann ich sämtliche Hecken auf unserem Grundstück mit einer Gesamtlänge von rund 80 Metern schneiden.

    STIHL HLA 65

    lange Heckenschere

    Da wir an unserem Ferienhaus sowohl hohe als auch sehr tiefe Hecken haben, die ich mit einer normalen Heckenschere nicht erreichen kann, habe ich mir damals zusätzlich die Langheckenschere HLA 65 gekauft.

    Sie besitzt mit 50 cm zwar ein kürzeres und zudem schmaleres Schwert, steht der normalen Akku-Heckenschere in der Schnittleistung jedoch kaum nach. Lediglich stärkere Äste, die die normale Heckenschere noch problemlos schneidet, sind nicht ihre Stärke. Dafür ist der Abstand zwischen den Messern geringer, sodass sich Äste kaum verklemmen können.

    Trotz ihrer Länge lässt sich die HLA 65 sehr leicht und präzise führen. Dadurch ist auch längeres Arbeiten angenehm und wenig ermüdend.

    Auch diese Heckenschere habe ich inzwischen für die Reinigung sowie zum Schärfen der Messer vollständig zerlegt. Der Aufbau ist erfreulich einfach, sodass die Wartung problemlos selbst durchgeführt werden kann. Das Ergebnis nach der Reinigung und dem Schärfen überzeugt jedes Mal aufs Neue.

    stihl BGA65

    Laubbläser BGA 65

    Zuvor hatte ich bereits einige preiswerte Nachbauten ausprobiert. Sie mussten jedoch schon nach kurzer Zeit ersetzt werden. Das bekannte Sprichwort „Wer billig kauft, kauft zweimal“ hat sich für mich dabei wieder einmal bestätigt.

    Dieser Laubbläser verrichtet nun schon seit einigen Jahren zuverlässig seinen Dienst, und ich möchte ihn nicht mehr missen. Seine Blasleistung ist beeindruckend – selbst feuchtes Laub und kleinere Äste werden mühelos zusammengeblasen.

    Mit eingesetztem Akku liegt das Gerät sehr ausgewogen und angenehm in der Hand, sodass auch längere Arbeitseinsätze nicht anstrengend werden.

    Selbst der aktuelle Preis hat mich überrascht: Der STIHL-Laubbläser kostet heute, ohne Akku und Ladegerät, weniger als 200 Euro. Angesichts der gebotenen Leistung halte ich das für ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    STIHL FSA 65

    Freischneider FSA 65

    Eigentlich ist das ein sehr gutes Gerät. Eigentlich …

    Solange der Mähfaden die richtige Länge hat, arbeitet der Freischneider zuverlässig und liefert ein sauberes Schnittbild. Allerdings wird der Faden beim Kontakt mit Steinen, Mauerkanten oder anderen harten Hindernissen mit der Zeit kürzer und muss nachgestellt werden.

    Laut Bedienungsanleitung soll das ganz einfach funktionieren: Durch ein leichtes Auftippen des Mähkopfes auf den Boden wird neuer Faden aus der Spule freigegeben. Ein Messer an der Schutzhaube kürzt ihn anschließend automatisch auf die richtige Länge.

    In der Praxis hat das bei mir jedoch nur selten funktioniert. Obwohl ich diese Vorgehensweise unzählige Male ausprobiert habe, wurde der Faden meist nicht nachgeführt. Selbst der Austausch der Fadenspule brachte keine Verbesserung. Das ist für mich der größte Schwachpunkt dieses ansonsten gelungenen Geräts.

    Abgesehen davon arbeitet der Freischneider zuverlässig, ist leistungsstark und bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Für mein gesamtes Geräte-Set stehen mir lediglich zwei Akkus zur Verfügung: ein AP 100 und ein AP 200.

    Für sämtliche Arbeiten an Hecken und Sträuchern auf unserem Grundstück musste ich während eines Arbeitseinsatzes bisher noch nie einen Akku zwischendurch nachladen. Die Laufzeit reicht für meine Anforderungen vollkommen aus.

    Allerdings muss man auch ganz klar sagen, dass der Laubbläser selbst den AP 200 recht schnell entlädt. Das ist angesichts seiner enormen Blasleistung jedoch kaum überraschend. Die Leistung des Geräts ist dafür schlicht hervorragend.

    Strauchschere HSA 26

    Akku-Strauchschere HSA 26

    Dieses Gerät hätte ich tatsächlich beinahe vergessen.

    Die Akku-Strauchschere haben wir uns erst vor einer Woche zugelegt. Bisher habe ich die Sträucher in unseren Pflanzkästen meist kurzerhand mit der großen Heckenschere geschnitten. Das funktionierte zwar, doch das Ergebnis war nicht immer besonders sauber.

    Vor einigen Jahren hatten wir bereits eine kleine Akku-Strauchschere eines anderen Herstellers gekauft. Anfangs hat meine Frau sie benutzt, verlor aber schon bald die Lust daran. Das Gerät konnte einfach nicht überzeugen – Leistung und Handhabung waren alles andere als zufriedenstellend.

    Nach der Ankunft der STIHL Akku-Strauchschere habe ich sämtliche Sträucher geschnitten und war sofort begeistert. Die Schnitte sind sauber und präzise, und das Gerät lässt sich angenehm leicht führen.

    Auch der Rasenkantenaufsatz funktioniert sehr gut. Die Rasenkanten schneide ich persönlich jedoch lieber mit unserem Viking-Rasenmäher.

    Mit einem Preis von rund 139 Euro ist die Akku-Strauchschere sicherlich kein Schnäppchen. Nach meinen ersten Erfahrungen ist sie ihren Preis jedoch absolut wert.

    STIHL Akku-Strauchschere HSA26

    anderer Hersteller - Schrott !

    Frästisch verbessert! Neuer Anschlag selbst gebaut

    Frästisch verbessert! Neuer Anschlag selbst gebaut

    neuer Anschlag für den Frästisch

    Frästisch verbessert! Neuer Anschlag selbst gebaut

    Dies ist bereits ein etwas älteres Projekt. Der Initiator war ein Tischlermeister, dessen Blog zu jener Zeit recht erfolgreich war.
    Leider ist dieser Beitrag im Laufe der Zeit aus meinem Blog verschwunden.

    Auf dem Bild ist noch der alte Anschlag des Festool CMS-Frästisches im Original zu sehen.
    Für die notwendigen Arbeiten ist dieser Anschlag zwar ausreichend, jedoch fehlen einige wichtige Hilfsmittel, die der neue Anschlag inzwischen bietet.

     

    erforderlicher Rahmen

    Der neue Fräsanschlag erfordert eine andere Befestigung am Frästisch.
    Diesen Spannrahmen hatte ich schon vorher gebaut und montiert.
    Dieser Rahmen ist einfach herzustellen; es sieht nur kompliziert aus. 

    Ahorn war für den Spannrahmen die beste Wahl. Ahorn lässt sich sehr gut bearbeiten. Aluschienen gibt es im Internet für wenig Geld.

    Schnittplan Multiplex 18mm

    Meine Konstruktionsarbeiten erledige ich mit SketchUp. Ich nutze noch die alte Version, die eigenständig unter Windows läuft.

    Die neuen Versionen laufen nur in der Cloud und sind extrem teuer.
    Eigenständig laufende Versionen gibt es im Netz schon für 14 Euro zu erwerben.

    Natürlich wäre es schön, die Arbeiten direkt auf meinem Ubuntu-Computer machen zu können. Aber ich bin nicht bereit, den Preis für SketchUp Cloud zu zahlen.

    Hier sind die wichtigsten Teile mit Maßangaben.

    Verbindungen

    Bei dieser Konstruktion verwende ich kein Massivholz. 18 mm Multiplex ist das richtige Material für dieses Projekt. Es ist formstabil und verzieht sich kaum.
    Die Langstücke waren einfach auf dem MFT/3 zuzuschneiden; die Ecken auf der Kappsäge.
    Alle Verbindungen sind Lamello-Verbindungen.
    Die Lamello Zeta-P2 hat sich wirklich bezahlt gemacht. Absolut präzise und für alle Lamello-Verbindungen einsetzbar.

    Wichtig ist hier die Rechtwinkligkeit aller Bauteile. Nur so kann ein genaues Arbeiten auf dem Frästisch garantiert werden.

    Absaugkasten

    Wie beim Original von Festool ist hier ein ausreichend dimensionierter Absaugkasten eingebaut.
    Der Zuschnitt dafür ist etwas knifflig, aber das Endergebnis überzeugt.
    Die Winkelschnitte haben alle 22,5 Grad.
    Die Verbindungen sind alle nur verleimt. Der Kasten muss nichts tragen und steht beim Absaugen im Unterdruck.

    Allein diese Absaugmöglichkeit reicht für ein sauberes Arbeit nicht aus. Es muss noch eine Absaugung an der unter dem Tisch befestigten Oberfräse angeschlossen werden.

    Deckel Absaugkasten

    Hierfür ist kein 18mm starkes Holz nötig.
    8mm Sperrholz reichen aus. KEIN MDF !!

    Allerdings wird dieser Deckel auch noch die Führungsschiene für das Zubehör tragen müssen.

    Trotzdem macht stärkeres Holz nicht viel Sinn.

    Passprobe

    Die Teile für den Absaugkasten habe ich zum Verleimen mit Paketklebeband fixiert.
    Klebebänder sind beim Verleimen von Gehrungen immer sehr hilfreich.
    Beim Ausprobieren kann man sehr gut feststellen, ob alle rechten Winkel eingehalten werden können und ob alle Lamellen an der richtigen Stelle sitzen.

    Zentrierung

    Wenn die Frontteile ausgerichtet und verleimt sind, wird das "Zentrierbrett" montiert.
    Dieses hält die beiden Backen in einer sehr stabilen und zum Frästisch ausgerichteten Position.

    Dies ist das schwarze Teil im Hintergrund. Hier habe ich einige Lamellos platziert um eine kraftvolle Verbindung zu den beiden Anschlägen zu schaffen.

    Verleimen

    Da war ich etwas vorsichtiger als sonst. Der rechte Winkel muss immer stimmen. Ich habe auch tatsächlich eine Stunde gewartet, bis ich die Zwingen wieder abgebaut habe. Sonst war es meistens nur eine halbe Stunde.

    Alu-Anschläge

    Diese Anschläge sind wirklich gut. Genau für diesen Zweck.
    Die Innenseiten müssen aber noch auf 45 Grad geschnitten werden.
    Das geht ganz einfach mit der Kappsäge. Drehzahl auf niedrigster Stufe und sehr wenig Vorschub.

    erster Test auf dem Frästisch

    Alle Teile waren verleimt, die Knebelschrauben alle drin und die Führungsschrauben auf dem Tisch passen auch.
    Die Konstruktion hat andere Klemmen, die vielleicht für die Befestigung auf dem Tisch fester sein könnten. Die kleinen Knebel sind doch schwer anzuziehen. Aber es hält und die erste Fräsung war sehr gut.

    Anschlag für den Frästisch

    Zubehör für den Frästisch

    Auch die Zubehörteile, die der Konstrukteur beschrieben hatte, habe ich nachgebaut.

    Allerdings die Federbretter aus Holz habe ich gleich entsorgt. Für wenig Geld gibt es die Folgenden zu kaufen. Die sind gut.

    TEMU Diamant-Schleifsteine – Profi oder nur günstig?

    TEMU Diamant-Schleifsteine – Profi oder nur günstig?

    Diamant-Schleifsteine von TEMU

    TEMU Diamant-Schleifsteine – Profi oder nur günstig?

     

    Heute sind die Schleifsteine eingetroffen – nach fünf Tagen Wartezeit.

    Natürlich habe ich die Steine sofort ausgepackt und ausprobiert.

    Seit Jahren schärfe ich meine Beitel mit herkömmlichen Schleifsteinen, die vor der Benutzung gewässert werden müssen. Das ist an sich kein Problem. Störender ist vielmehr die Abnutzung der Steine und die damit verbundene Verformung. Bei jedem Schleifvorgang wird eine geringe Menge Material vom Stein abgetragen.

    Mit der Zeit entstehen dadurch Mulden im Schleifstein, die sich natürlich auch auf das Schleifergebnis auswirken. Die Schneide des Beitels wird dann nicht mehr exakt plan geschliffen.

    Deshalb habe ich mich schon länger für Diamant-Schleifsteine interessiert und versucht, mich im Internet darüber zu informieren. Videos, Testberichte und Werbung gibt es dazu reichlich.

    Allerdings sind diese Steine recht teuer, zumal man in der Regel mehrere Körnungen benötigt. In einem Holzwerker-Onlineshop wird beispielsweise eine „Side-by-Side-Diamant-Schärfstation“ für sage und schreibe 243 Euro angeboten. Das wäre mir deutlich zu teuer.

    Gibt es tatsächlich so große Qualitätsunterschiede, die solche Preisunterschiede rechtfertigen?

     

    Diamant-Schleifsteine von TEMU

    2 verschiedene Sets

    Da diese Schleifsteine extrem preiswert sind, habe ich gleich zwei Sets bestellt.

    Eines der Sets besitzt eine deutlich größere Arbeitsfläche. Zunächst dachte ich auch, es handele sich um Produkte von zwei verschiedenen Herstellern. Offenbar stammen jedoch beide Sets aus derselben Produktion.

    Wie auch immer – ran an die Arbeit!

    Die Schleifsteine fühlen sich alle recht glatt an. Wesentliche Unterschiede zwischen den einzelnen Körnungen sind mit den Fingern kaum zu spüren. Da kam natürlich die Frage auf: Bin ich vielleicht auf ein fragwürdiges Angebot hereingefallen?

    Erst vor wenigen Tagen hatte ich meine Beitel noch mit den herkömmlichen Wassersteinen geschärft. Mit dem Ergebnis war ich durchaus zufrieden. Allerdings hat das Ganze auch entsprechend viel Zeit in Anspruch genommen.

    Für das fünfteilige Set der kleinen Diamant-Schleifsteine habe ich gerade einmal 11,80 Euro bezahlt. Die drei größeren Steine kosteten zusammen 24,00 Euro. Der Versand war sogar kostenlos.

     

    Diamant-Schleifsteine von TEMU

    erster Schliff mit 240

    Zuerst nahm ich den Schleifstein mit 240er Körnung zur Hand und bearbeitete damit einen älteren Beitel, den ich für allgemeine Arbeiten verwende. Dieser war bereits geschärft.

    Schon nach wenigen Hüben kontrollierte ich die geschliffene Fläche – und war regelrecht von den Socken. Die Schneidfase glänzte spiegelblank, und das ganz ohne Wasser und mit erstaunlich geringem Aufwand. Nur wenige Bewegungen hatten ausgereicht.

    Keine schmutzigen Finger, kein schmieriges Wasser und keine Vorbereitungszeit. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen.

     

    Diamant-Schleifsteine von TEMU

    Breiter Beitel

    Irgendwie konnte ich die Geschwindigkeit, mit der sich die Beitel schärfen ließen, zunächst kaum glauben.

    Also nahm ich meinen breitesten Beitel zur Hand, um das Ganze genauer nachzuvollziehen.

    Breite Beitel und herkömmliche Wassersteine vertragen sich meiner Erfahrung nach nicht besonders gut. Durch die Abnutzung der Steine entstehen mit der Zeit Vertiefungen, sodass die Schleiffläche nicht mehr vollkommen eben ist. Das führt schnell dazu, dass die Schneide nicht exakt rechtwinklig geschliffen wird.

    Genau das war bei diesem Beitel deutlich zu erkennen. An der bereits angeschliffenen Fläche konnte man sehen, dass ein Teil der Schneide vom bisherigen Schleifstein noch gar nicht erreicht worden war.

    Mit dem Diamant-Schleifstein brachte ich die Fläche zunächst wieder grob in den richtigen Winkel. Anschließend arbeitete ich mich mit den feineren Körnungen Schritt für Schritt weiter vor.

     

     

    Diamant-Schleifsteine von TEMU

    hervorragendes Ergebnis

    Den zuvor auf den Nassschleifsteinen geschärften Beitel habe ich anschließend testweise auf ein Stück Multiplex angesetzt. Ohne großen Druck auszuüben, hob sich sofort ein sauberer Span ab. Ein derartiges Ergebnis hatte ich mit den herkömmlichen Wassersteinen bislang nicht erzielt.

    Dabei hatte ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal die großen Schleifsteine benutzt. Allein die Bearbeitung mit dem kleinen Set hatte bereits zu diesem überraschend guten Ergebnis geführt.

     

    Diamant-Schleifsteine von TEMU

    Mein Fazit zu Diamant-Schleifsteinen von TEMU

    Jahrelang habe ich mich mit den verschiedenen Nassschleifverfahren herumgeschlagen und sie als selbstverständlich angesehen.

    Bereits aufgrund des günstigen Preises war ich mit dem Kauf der Schleifsteine bei Temu mehr als zufrieden. Die Diamant-Schleifsteine haben meine Erwartungen jedoch deutlich übertroffen.

    Selbst wenn dieses Set nur für eine einzige Komplettschärfung meiner Beitel ausreichen würde, hätte sich die Investition von weniger als 12 Euro für mich bereits gelohnt.

    Auf den Bildern ist auch meine Schärfvorrichtung von Veritas zu sehen. Mit ihrer Funktion bin ich durchaus zufrieden, allerdings halte ich den Preis für dieses recht einfache Hilfsmittel für deutlich zu hoch.

    Bei meiner Recherche bin ich außerdem auf das WOODPECKERS-Schärfsystem für Schleifsteine gestoßen. Als ich den Preis gesehen habe, musste ich erst einmal schlucken.

    Da stellt sich mir schon die Frage: Wer kauft so etwas?

    Mein Fazit nach den ersten Erfahrungen: Es lohnt sich, gelegentlich auch einen Blick auf günstige Alternativen zu werfen. In meinem Fall haben die preiswerten Diamant-Schleifsteine meine Erwartungen jedenfalls deutlich übertroffen.

    (Und nein – das soll keine Werbung für Temu sein, sondern lediglich ein Erfahrungsbericht.)